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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 199

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 199 (sequence 197)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2774-3478914
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— 199 — die Zustimmung eines englischen Gerichts dazu zu erlangen, das Wirken einer englischen Kompagnie und deren Ziele einzuschränken. (Hört, hört!) Aber es ist unmöglich, die Zustimmung eines englischen Gerichts für Erweiterung der Operationen einer Gesellschaft zu erreichen. Ich sage, indem ich mir der Verantwortung bewußt bin, daß, wenn sie einmal diese Statutenänderung durchgeführt haben, es unmöglich sein wird, daß diese Herren dann imstande sind, eine Erweiterung der Statuten durchzuführen. (Del. Greenberg meldet sich zur Geschäftsordnung). Präs. Wolffsöhn: Herr Greenberg, Sie können sich später zum Wort melden. Jetzt hat das Wort Herr B entwich. Generalredner Bentwicli: Nun, meine Damen und Herren, will ich mich etwas näher mit den Argumenten des Herrn L. J. Greenberg befassen. Denn es scheint mir notwendig, daß der Kongreß sich bewußt sei, wieviel Vertrauen man den Bemerkungen des Herrn Greenberg schenken kann. Herr Greenberg sagt in, vollkommen ehrenhafter Weise (Del. Greenberg: Thank you!) — denn er ist ein Ehrenmann —, daß er gegen die Statutenänderung ist, ich bitte, dagegen gewesen ist. Das ist nicht die Erklärung, die Greenberg unter seiner Verantwortung in diesem offenen Kongreß geben darf. (Beifall.) Denn er weiß, daß er damit die beste Waffe in die Hand unserer Gegner liefert (lebhafte Zustimmung), wie er es schon getan hat mit dem Briefe, den Zangwill zitiert hat, zum Zeichen, daß es nicht einstimmiger Wunsch innerhalb des Exekutivkomitees und der Bewegung ist, die Statuten zu ändern. Ich sage, meine Herren, daß, so sehr Herr Greenberg als Privatmann zu dieser Ansicht berechtigt ist, es nicht recht - von ihm ist, daß er die Opposition unterstützen darf und noch die Stellung in der Bewegung einnimmt, die er inne hat. Was er als Privatzionist sagen kann, braucht den Richter nicht zu beeinflussen, was er aber in seiner Stellung als Mitglied des Exekutivkomitees sagt, wird von Zangwill gegen uns benützt werden, und Herr Greenberg weiß es. Greenberg ist ein Geschäftsmann. (Del. Greenberg: Nein!) Präs. Wolffsöhn: Mr. Bentwich, ich möchte bitten, im Interesse der Sache zu sprechen, aber nicht Argumente gegen Herrn Greenberg vorzubringen. Generalredner Bentwicli: Es wurde -vorgebracht, daß, wenn die Statutenänderung durchgeführt wird, es trotzdem unsern Gegnern möglich sein könnte, unsere Gelder für die Kolonisierung zu verwenden, für die Kolonisierung' in anderen Ländern, indem die Kolonialbank eine Anleihe der A. P. C. ,macht. Der Grund, den ich dagegen anzuführen habe, ist der, daß das eine unehrenhafte Benutzung unseres Geldes wäre. Und wenn die Herren, welche diese Argumente benutzen, versuchen würden, indirekt das Geld der A. P. G. zu dem Zwecke zu verwenden, welchen sie nicht wollen, würden sie von den Gerichten verhindert werden, das Geld zu benutzen. Unsere englischen Gerichte sind klar genug, um die Interessen der Aktionäre zu wahren und sie werden es zu verhindern wissen, daß die Gelder nicht auf Umwegen für andere Zwecke benutzt werden können. v

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