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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 198

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 198 (sequence 196)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2773-3478913
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— 198 — weitere Gelegenheit geboten werden sollte, wie dies auch geschehen kann.'' Der einzige Grund, weshalb der Richter es nicht für gut befand, den Beweis zuzulassen für diese Behauptung, war, daß er nicht befriedigt war von den Beweisen, welche ihm vorgelegt wurden, daß es wirklich der Wunsch der Zionisten ist, daß diese Statutenänderung zu Ende käme. Wenn er befriedigt worden wäre, wie er hätte sein sollen, wenn der nötige Beweis ihm gegeben worden wäre, so wäre die Aenderung der Statuten gestattet worden und wir hätten keine weitere Unruhe darüber. Heute liegt es an Ihnen, zu sagen^ ab sie den Beweis vor dem Richter erbringen werden, damit er in der Lage sei, sioh eine Ansicht zu bilden. Wir in der englischen Federation haben als Vertreter des englischen Zionismus einstimmig beschlossen, und wir haben es auch hier in unserer Landsmannschaft einstimmig wiederholt, daß wir alle uns zustehenden Mittel gebrauchen wollen, den früheren Beschluß des Kongresses zu unterstützen und die Statutenänderung durchzuführen, und wir rufen den Kongreß und die Exekutivorgane des Kongresses an, daß sie in gleicher Weise sich vereinigen, um zu erklären, daß diese Statutenänderung stattfinden soll. Wenn wir den Gerichtshof davon .überzeugen, daß es in der Tat unser Wunsch ist, alle Operationen außerhalb Palästina, die mit unserem Gelde gemacht werden können, auszuschließen, wird keine Schwierigkeit entstehen, um diese Statutenänderung auch durchzuführen. Nun,, meine Damen und Herren, gibt es zwei Argumente, die man Ihnen vorgeführt hat, warum Sie nicht die früheren Beschlüsse nochmals bestätigen und die Statutenänderung verlangen sollen. Die erste dieser Einwendungen ist, daß wir vollkommen ruhig sein können in bezug auf das Geld, solange die jetzige Palästina-Majorität im A. C. besteht. Das ist keine Begründung solange, als für unsere Gegner die Möglichkeit besteht, die Zeit vorauszusehen, wo sie in der Majorität sein werden. Solange wird diese Agitation aufrecht erhalten bleiben, welche unsere Bewegung stört, welche unsere Kräfte zersplittert, welche uns verhindert, unser Hauptziel durchzuführen. Wir müssen einer solchen Agitation ein Ende machen, indem wir die Möglichkeit ausschließen, auf welche jene Herren rechnen, daß sie nämlich einmal sich in der Majorität befinden und unser Geld für ihre Zwecke verwenden. Ich hoffe, daß ich verstanden wurde. (Heiterkeit.) Ich spreche nicht zu jenen, welche nicht überzeugt werden wollen, sondern zum Kongresse und zu jenen, welche von unsern Gegnern verführt werden könnten. (Del. Cowen: Schauspiele von Advokaten wollen wir nicht haben.) Präs. Wolffsöhn: Ich bitte, den Redner nicht zu unterbrechen. Generalredner Bentwicli: Ich hoffe, daß Sie nicht verführt werden können durch diese merkwürdigen Argumente dieser Herren. (Del. Greenberg: Thank you.) Der zweite Grund, den man vorgebracht hat,, war der, daß, wenn die Statutenänderung heute nach unseren Wünschen gemacht würde, es unsern Gegnern, wenn sie einmal zur Macht gelangen, möglich sein würde, auch in ihrem Sinne eine Aenderung durchzusetzen. Für diese Argumentation liegt kein Grund vor. Es ist' genügend schwer.

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