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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 197

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 197 (sequence 195)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2772-3478912
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— 197 — aufrecht erhält, solange wird eine Agitation um die Richtlinien unserer Bewegung möglich sein. (Lebhafter Beifall.) Meine Damen und Herren! Wir stehen hier einer Erbschaft gegenüber, welche den ostafrikanischen Unruhen entstammt. (Lebhafte Heiterkeit.) Diese Sache muß endgültig beschlossen werden, damit wir Frieden in unsere Bewegung bekommen. Die Angelegenheit wurde zu einer Frage des Prinzips erhoben. Die Führer unserer Bewegung haben erkannt und •der Kongreß hat es mehr als einmal erkannt, daß, solange diese Aenderung der Statuten nicht durchgeführt ist, wir immer vor der Gefahr stehen werden, daß unser Geld auch für andere als zionistische Zwecke verwendet werden kann. Meine verehrten Damen und Herren! Wir sind berufen, die Resolutionen des Kongresses auszuführen, und solange Sie nicht die Kraft Ihrer Führer in der Art stärken, daß sie diese Resolutionen durchführen können, solange wird der Mangel an Vertrauen gegenüber unseren Führern bestehen, ob sie imstande sein werden, gegenüber der eingeleiteten Agitation die Oberherrschaft zu behalten. Die Situation, wie sie sich vor den englischen Gerichten darstellt, hat eine Gefahr heraufbeschworen, weil unser Gegner, Herr Zangwill und sein Anhang, von ihrem Standpunkte aus alles mögliche getan haben, während wir bisher nicht unser Bestes gegeben haben. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Diese Herren sind eine unbedeutende Minorität von Juden und von Zionisten. Wir, die Repräsentanten des Zionismus auf diesem Kongreß, sind die überwiegende Majorität für die Sicherstellung des Zweckes, der auf dem letzten Kongreß festgestellt worden ist. Bis jetzt zeigten wir aber dem englischen Gericht nur einen ganz kleinen Teil unserer wirklichen Macht und Kraft. Wir zeigten dem Gerichte noch nicht die überwältigende Majorität derjenigen, die fürdie Aenderung der Statuten sind. Wollen Sie bedenken, daß die Schwierigkeit in der Durchführung der Aenderung der Statuten nur daher stammt, weil wir dem Gericht noch nicht die volle, die volle und faire Majorität vor Augen geführt haben. Ich beziehe mich zur Bekräftigung meiner Ansicht auf das Protokoll der Verhandlungen, welche vor dem Richter stattgefunden haben. Der Richter sagte (liest): „I do not propose to put you under any Obligation to make any ■enquiry whatever. I only give you an opportunity." * Er sagte ferner (liest)-/ „If it is not worth while to take advantage of the opportunity, I shall regret it because I should be glad of the Information, but I shall not blame you. If you come here next time, you can conie with precisely the same Information as you have now, but if you do, I shall make the Order." „Ich bin keineswegs mit dem Beweis zufrieden, daß die Aktionäre welche sehr zahlreich in der ganzen Welt zerstreut sind, Gelegenheit hatten, die Frage zu prüfen, noch weniger, daß Sie sie geprüft haben, besonders deren Wichtigkeit, nicht nur, insofern sie Sie als Aktionäre betrifft, weil Sie nicht in solcher Eigenschaft hier erschienen sind, sondern als Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft. Ich glaube, daß Ihnen eine

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