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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 178

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 178 (sequence 176)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 178 — und zwar viel mehr als unsere. Ich kann es nicht verhindern, daß Herr Zangwill uns zitiert. Die Frage ist aber jetzt: Was soll in Zukunft geschehen? Herr Dr. Friedemann hat Ihnen bereits ausgeführt, welches die Gefahren sind, und ich sage hier von dieser Stelle, wenn ich nur einen Moment daran gedacht hätte, daß die geringste Möglichkeit existierte, es könnte das Geld des Trusts für irgend ein anderes Land als Palästina verwendet werden, dann würde ich persönlich sagen: Sicherlich, der Prozeß soll weitergeführt werden. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Soweit aber die Aenderung der Statuten in Betracht kommt, muß ich hier ausdrücklich sagen, daß meiner Meinung nach diese Veränderung absolut nutzlos ist, und ich will es beweisen. Sie haben die A. P. C. Wissen Sie, daß die A. P. C. überall in aller Welt kolonisieren kann, und wissen Sie, daß, wenn Sie einen Aufsichtsrat haben, der anderswo als in Palästina kolonisieren wollte, er es durch die A. P. C. durchführen könnte? Es hat gar keinen Zweck, unsere Augen gegenüber den Tatsachen zu verschließen. Meine Damen und Herren! Ich warne Sie, daß Sie hier ein Hazardspiel spielen mit einem sehr bedeutenden Einsatz. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Einerseits versuchen Sie einen Sieg zu erkämpfen für eine Idee, daß Sie ein Siegel auf ein Siegel drücken wollen, und anderseits riskieren Sie die absolute Existenz der Bank und den praktischen Bestand unserer Bewegung. Der Richter hat es in seiner Macht, zu sagen, daß wir nicht nur unsere eigenen Kosten bezahlen müssen, sondern auch diejenigen von Herrn Zangwill, unserm Gegner. Was glauben Sie, was bereits geschehen ist? Der Richter hat uns beauftragt, daß wir auf unsere Kosten agitieren, damit Herr Zangwill und die Gegenpartei Stimmen bekommen. (Del. Dr. Daiches: Falsch übersetzti) Präs. Wolfisolm: Ich bitte um Ruhe. Del. Greenberg (wiederholt den letzten Satz englisch). Del. Keßler (übersetzend): Der Richter hat uns beauftragt, daß wir auf unsere Kosten für Stimmen agitieren sollen, damit Herr Zangwill Stimmen bekomme. (Del. Dr. Gaster miacht einen Zwischenruf in englischer Sprache.) Del. Greenberg (spricht englisch). Del. Keßler (übersetzend): Der Richter hat uns aufgetragen, daß wir in einer Anzahl von Zeitungen Veröffentlichungen veranstalten müssen und ich schätze die Kosten dieser Verlautbarungen auf etwa 400 bis 500 Pfd. St. (Unterbrechungen seitens des Del. Dr. G a s t e r.) Präs. Wolffsolm: Herr Dr. Gaster, nehmen Sie dann das Wort! Del. Greenberg (fährt englisch fort). Del. Keßler (übersetzend): Die Veröffentlichung des von dem Richter geforderten Aufrufs an die Aktionäre müßte in zwei Formularen geschehen, in denen der Gegensatz der Parteien zum Ausdruck gelangen müßte. All dies würde der dem Zionismus feindlichen Presse weiteren Anlaß - dazu bieten, dem Zionismus mit Schmutz zu bewerfen. Glauben Sie übrigens, daß 'der Prozeß im April beendet sein wird? Die einzige Möglichkeit hierzu wäre, daß wir ihn verlieren. Wenn wir in dieser Instanz Sieger bleiben, dajnn wird das Verfahren zweifellos weitergehen, denn der Gegner wird gegen das Urteil appellieren, und selbst wenn wir in zweiter Instanz siegen sollten, auch noch an das House of Lords gehen. Während dieser ganzen Zeit aber wird unsere Bank durch den Schmutz waten. (Zwischenruf des Del. B entwich.) Herr Bentwich fragt mich, wo wir durch den Schmutz gezogen werden? Ich will ihm darauf antworten: Bei der Presse, welche Ihre Notizen über uns in eigentümlicher Weise verzieren wird. (Der folgende Teil der Rede wird vom Del. Dr. Marmorek übersetzt.) Die Presse wird für unser Werk in einer Weise

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