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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 119

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 119 (sequence 117)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2694-3478834
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— 119 — haben eigentlich nie damit aufgehört, wir haben nie die Fäden zwischen Wien und Jerusalem aus der Hand gelassen. Es gibt Zeiten der Hochflut und der Ebbe. Auch in der Zeit der Ebbe ist aber doch immer etwas geschehen. Jetzt ist die Zeit der Flut und unsere Brüder wird die Flut nach Palästina bringen und es wird uns doch gelingen, ein freies jüdisches Volk dort zu errichten. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Präs. Wolffsolm (mit stürmischem, lang andauernden, sich immer wieder erneuerndem Beifall und Händeklatschen begrüßt): Ich werde nicht auf die Einzelheiten aller Reden eingehen, weil vor allem eine ganze Reihe von Rednern Dinge angeführt hat, die allerdings auch einen Vorwurf für das engere Aktionskomitee und für das Aktionskomitee überhaupt bedeuten, mit denen wir aber direkt nichts zu tun haben, und über die ohne dies noch in den nächsten Tagen berichtet werden wird. Wir haben eine ganze Menge von Institutionen, die Kolonialbank, die Nationalfonds, die Anglo-Palestine Company und verschiedene andere Einrichtungen, die unmöglich alle vom A. C. verwaltet werden können und es auch nicht sollen; im Gegenteil, sie müssen vom A. C. gesondert werden und sind auch besonderen Verwaltungen übertragen. Sie werden auch über diese besonderen Verwaltungen Berichte bekommen, und deshalb kann ich es mir füglich ersparen, darauf im einzelnen einzugehen, was Herr Kaplanski und Herr Meyer söhn angeführt haben. Ich habe noch einen Hauptpunkt, auf den fast alle eingegangen sind; ich habe auch die Redner unterbrochen und anf Hie richtige Bahn zu lenken versucht; es handelt sich nämlich um den Vorwurf, daß die Palästinakommission von uns nur 2500 M. bekommen hat, d. h. daß wir für Palästinazwecke nur diesen Betrag verwendet haben. Warten Sie doch erst den Bericht der Kommission ab! Das ist nur ein Beitrag, den wir gegeben haben. Die Palästinakommission wird Ihnen eine Bilanz vorlegen, und Sie werden finden, daß wir 3800 M. für Palästinazwecke verausgabt haben, welcher Betrag allerdings nicht direkt von uns stammte, sondern aus Spenden sich zusammensetzte. Es ist bereits gesagt worden, daß das A. C. nicht alle Arbeiten unternehmen kann. Sie stellen sich doch nicht vor, daß es das Aktionskomitee ist, das in Palästina kolonisieren, dort Boden ankaufen soll und dergleichen mehr? Woziu haben wir denn unsere Finanzinstitute, die Anglo- Palestine Company und den Nationalfonds geschaffen? So stehen die Dinge, und ich glaube, daß wir mit der Tätigkeit der Anglo-Palestine Company zufrieden sein können. Schließlich ist das ja auch unsere Arbeit. Sie sprechen immer vom Aktionskomitee, als wäre dies etwas Fremdes. Das sind wir ja selbst. Sie haben ein A. C. gewählt das die Arbeiten verrichtet, und ein Redner hat es bereits gesagt: nur Avas

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