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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 291

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 291 (sequence 289)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 291 — dass, wenn in unserer Zentralleitung sämtliche Seiten unserer vielseitigen zionistischen Arbeit umfasst werden und nicht die eine auf Kosten der anderen verschoben werden will, dies nur dadurch erzielt werden kann, dass die Arbeit ressortiert wird und jedes Mitglied des engeren A. C. ein bestimmtes Ressort zur Selbstverwaltung zugewiesen erhält. Es sind hier, meine Herren, eine ganze Reihe von Anträgen gestellt worden, die sich nicht auf die Ausschussanträge beziehen, sondern auf Punkte der Organisationsstatuten, die der Ausschuss von vornherein aus der Diskussion und Beschlussfassung ausgeschlossen haben will. Ich fühle mich daher nicht berechtigt und veranlasst, auf diese Punkte einzugehen. Es wurde z. B. die Erhöhung des Alters für das passive Wahlrecht, die Vermehrung der Schekelzahl, welche das Recht hat, einen Delegierten zu wählen usw. beantragt. Alle diese Dinge wurden auch im Ausschusse beantragt und besprochen, allein, ich wiederhole, der Ausschuss wTill nichts vorbringen, was die ohnehin erschütterte Organisation des Zionismus neuerdings erschüttern könnte. Wir wollen soweit als möglich alles beim alten lassen und alle verbesserungsdürftigen Punkte für einen günstigeren Zeitpunkt lassen. Vizepräsident Dr. Alex. Marmorek: Herr Referent, ich bitte, sehr kurz zu sein. Berichterstatter Dr. Ehrenpreis: Herr Dr. Werner hat beantragt, dass drei Mitglieder des neuen engeren A. C. in einer Stadt wohnen sollen. Auch hierüber hat der Ausschuss eingehend gesprochen. Wenn es der Ausschuss unterlassen hat, diesbezüglich einen fest fixierten Antrag zu stellen, so geschah es, weil wir die Organisation nicht binden wollten für Eventualitäten, die wir augenblicklich noch nicht vorhersehen können. Selbstverständlich ist der Ausschuss mit Ihnen überzeugt, dass es nach Tunlichkeit erforderlich ist, dass mindestens die Mehrheit des zu wählenden Körpers in einer Stadt wohne. Ob dies bei den vorhandenen Personen auch möglich ist, wird sich bei den Anträgen des Permanenzausschusses zeigen. Den Antrag Dr. Werners, dass der Chefredakteur der „Welt" Sitz und Stimme in der Jahreskonferenz erhalten solle, hat der Ausschuss nicht bekämpft und hat auch gar nichts dagegen. Meine Herren! Ich bin mit den Punkten, die der Ausschuss beantragt hat, zu Ende. Indem wir auch nach erfolgter Diskussion sämtliche Anträge des Ausschusses aufrecht erhalten, wobei wir natürlich dem hohen Kongresse überlassen, an dem einen oder anderen Detail Aenderungen vorzunehmen, bitten wir Sie nochmals, an dem Grundprinzip des Ausschusses festzuhalten, und unsere innerlich erschütterte Partei nicht neuerdings durch äussere Erschütterungen zu schädigen. Halten wir fest an der Kontinuität des Zionismus. (Beifall.) Del. Professor Dr. Warburg (mit lebhaftem Beifall begrüsst): Verehrte Kongressmitglieder { Die Palästina-Kommission und ihre Tätigkeit ist ja nach allen Richtungen hin besprochen worden. Es sind viele Vorschläge gemacht worden, darunter auch der Vorschlag, in Palästina selbst eine Kommission einzusetzen. Dass wir mit dem Herzen bei einer solchen Kommission wären, können Sie sich denken. Es ist unser aufrichtigster Wunsch, dass wir möglichst bald so weit wären, dass wir bei uns keine Palästina- Kommission mehr brauchen, dass die Palästina-Kommission nur in Palästina selbst sein müsste, ebenso wie wir wünschen, dass wir hier keinen Kongress mehr nötig haben, dass wir unsere Kongresse in Jerusalem abhalten könnten. (Lebhafter Beifall.) Aber diese Zeit wird nicht so bald kommen, weder für das eine, noch für das andere. Unsere Kommission ist leider noch nötig, leider ist Palästina noch so weit zurück, dass wir sehr wenig Leute dort finden, die diese Arbeiten dort machen könnten, und niemanden, der sie so

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