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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 287

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 287 (sequence 285)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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Beratungen aktiv mitzuarbeiten, die ja schwierig und umständlich sind! Es genügt, wenn eine bestimmte Anzahl auserwählter Vertreter des Volkes sich zusammenfindet. Diese Verringerung der Anzahl der gewählten Delegierten würde sicher die Technik der Beratungen erleichtern und die Massenproduktion von Anträgen erheblich vermindern. Ich schlage also drei wesentliche Aenderungen des bisherigen Statutes vor: an Stelle des engeren A. C. die Einsetzung eines dreigliedrigen Direktoriums der Partei, dessen Mitglieder an einem Orte zu wohnen haben: Aenderung der Wahlgruppen in dem Sinne, dass an Stelle der bisherigen Zweihundertschaften Vierhundertschaften treten; endlich den letzten Antrag. (Beifall.) Del. Simon: Es ist auch nach meiner Ansicht einiges von dem richtig, was der Herr Vorredner ausgeführt hat. Aber ich warne Sie, einen Tag vor Schluss des Kongresses eine grundlegende Aenderung der Organisation zu beschliessen. Sie durchzuführen wird ganz unmöglich sein. Mir persönlich ist der Gedanke, ein Direktorium einzusetzen, sympathisch, aber er bedeutet eine vollkommene Abänderung des Statutes, die in ordnungsmässiger Weise auf diesem Kongresse nicht möglich sein wird. Ich habe auch einige Ausstellungen an den Anträgen des Ausschusses zu machen. Dem zu wählenden Generalsekretär soll weder Sitz noch Stimme im A. C. zustehen. Wenn man nicht die Absicht hat, einen fähigen, wertvollen Mitarbeiter zu gewinnen, soll man lieber von vornherein von der Schaffung des Generalsekretariats absehen. Wenn man aber einen Generalsekretär bestellt, ist es notwendig, ihm, wenn auch nicht Stimme, so doch Sitz im A. C. zuzugestehen, unter der Voraussetzung, dass er ein fähiger Mensch ist. Dann möchte ich mich dagegen wenden, dass wir wieder ein grosses A. C. von 52 Mitgliedern schaffen. Das ist viel zu gross und zu wenig beweglich, um der Sache zu dienen. Man darf höchstens bis auf 30 Mitglieder gehen. Sie müssen dabei bedenken, dass das grosse A. C. in Zukunft viel mehr als. bisher in Aktion zu treten haben wird, da ja jene Machtbefugnisse, die wir dem einen allein gaben und geben konnten, jetzt auf die Gesamtheit des A. C. übergehen müssen. Ein so grosses A. C. aber wird arbeitsunfähig sein und gewöhnlich auch beschlussunfähig. Ich möchte weiter der ernsten Erwartung Ausdruck geben, dass diejenigen Mitglieder des Kongresses, die wir in das A. C. wählen werden, sich unbedingt unter die Resolutionen, die wir nach heissen Kämpfen hier beschlossen haben, unterwerfen. (Lebhafter Beifall.) Es ist mir von einigen Landsmannschaften mitgeteilt worden, dass dieses Prinzip, das für die Fortentwicklung unserer Sache und ihre friedliche Ausgestaltung und für die Abhaltung der Kongresse und alle Aktionen des A. C. unbedingt notwendig ist, nicht überall aufrecht erhalten würde. Man muss aber in Zukunft von den Delegierten, denen man dieses Amt anvertrauen will, erwarten, dass sie dieses Amt nur dann übernehmen werden, wenn sie bereit sind, im Sinne der Resolutionen, die wir beschlossen haben, zu arbeiten. Es wäre für unsere ganze Bewegung sehr schädlich, wenn in das A. C. Leute hineinkämen, die sich nicht loyal den Beschlüssen der Mehrheit unterwerfen. Nun noch einiges zur Frage der Palästina-Kommission. Eine Dame hat den Antrag gestellt, eine Palästina-Kommission auch nach Palästina selbst zu setzen. Ich bin dagegen, und ich möchte die Delegierten, die der Dame so regen Beifall gezollt haben, bitten, nochmals ernsthaft die Frage zu erwägen, ehe sie ein Votum in diesem Sinne abgeben. Wir haben im Berichte der Palästina-Kommission so viel Wertvolles und Aussichtsreiches gelesen, dass es unbegreiflich erscheint, jetzt durch Aenderungen die Arbeiten dieser Kommission zu stören. Die Kommission arbeitet sowohl

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