Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 276 (sequence 274)
- Language
- German, English, Hebrew
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auszudrücken. (Lebhafter Beifall.) Wir wünschen, dass das Schweizer-Volk noch lange dieses Erinnerungsfest feiern möge, und ich füge den Wunsch hinzu, dass es einst und zwar in nicht allzu ferner Zeit Gelegenheit habe, uns zur Feier des Tages, an dem unsere eigene Freiheit von neuem ihren Anfang genommer. haben wird, begrüssen und beglückwünschen zu können. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen. — Tücher- und Hüteschwenken.) Herr Dr. Sloustsch legt Wert darauf, dass festgestellt werde, er habe nicht im Namen der Gruppe der „politischen Zionisten", sondern im Namen einiger ^politischen Zionisten" seine Erklärung abgegeben und der Tadel, der für sein Vorgehen ausgesprochen wurde, sei nicht von der Gruppe der „politischen Zionisten", sondern von einigen „politischen Zionisten" ausgegangen. Del. Dr. Werner: Hoher Kongress! Wir hatten heuer zwei wichtige Dinge, die für die Fortdauer unserer Bewegung ausschlaggebend waren, zu beraten. Das eine war das Ostafrika-Projekt, über das wir bereits Beschluss gefasst haben, das zweite ist die Aenderung der Organisation, über die wir jetzt Beschluss fassen sollen. Es ist Ihnen ein Organisationsstatut des A. C. vorgelegen. Dieses Statut hat in aller Kürze das gesagt, was nach dem Beschlüsse des grossen A. C. nach dem Tode unseres unvergesslichen Führers gesagt werden muss. Es hat das Direktorium festgesetzt und andere Aenderungen vorgenommen.. Nun hat der Organisationsausschuss dieses Statut des grossen A. C. nicht weiter berücksichtigt, sondern ist zu neuen Schlüssen gekommen, vor allem zu dem uns besonders interessierenden Schlüsse, dass wir ein A. C. von sieben Personen zu wählen haben, wobei — ich habe mich erkundigt, ich wollte nicht sprechen, wenn ich Auskunft bekommen hätte — mir mitgeteilt worden ist, dass der Antrag, dass drei Mitglieder .dieses Siebener-Ausschusses. .411 einer Stadt wohnen müssen, abgelehnt wurde, ebenso dass zwei Mitglieder in einer Stadt wohnen müssen, so dass also, wie einer richtig bemerkt hat, nur ein Mitglied in einer Stadt wohnen muss. Daraus folgt, dass bei einer eventuellen Beratung, wenn es nicht dazu kommt, dass mehrere Mitglieder in einer Stadt wohnen müssen, eine grosse Reise notwendig sein ward. Ich glaube nicht, dass dies dem Willen des Kongresses entspricht, ich glaube nicht, dass eine gedeihliche Beratung — und es handelt sich ja manchmal beim A. C. um Angelegenheiten rascher Entscheidung — möglich sein sollte. Ich beantrage daher, dass wir diesen Antrag dahin abändern, dass ein Siebener-Ausschuss gewählt werde, wovon mindestens drei Personen in einer Stadt wohnen müssen. (Beifall.) Zum Zweiten ist in bezug auf die Jahreskonferenz ein Vorschlag vom Organisationsausschusse gemacht worden, indem die Anzahl der Personen aufgezählt wurde, welche an der Jahreskonferenz teilzunehmen haben. Hier und da ist nun dem Redakteur der „Welt", der sich an einen der Anwesenden wandte, entgegengehalten worden, dass im Statute nicht vorgesehen ist, dass der leitende Redakteur der „Welt" an dieser Konferenz teilzunehmen hat. Ich sage es nicht pro domo, sondern für den jeweiligen Chefredakteur der „Welt": Es ist für den Chefredakteur des Zentralorgan.es, als welcher