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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 274

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 274 (sequence 272)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476268--2484-3478623
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verständigen bestehende Palästina-Kommission gewählt, der das Recht der Kooptation zusteht und die ein Budget von jährlich 15000 Frcs. erhält." Del. Dr. Weizmann (gibt die russische Uebersetzung). Präsident Dr. Nordau: Der hohe Kongress hat nunmehr den Antrag des Herrn Professor W arbu r g deutsch und russisch gehört. Begründet wurde er schon in. der Mittagssitzung. Ich eröffne die Debatte. Del. Clarence de Sola spricht englisch. (Lebhafter Beifall.) Schriftführer Dr. Weizmann: Herr de Sola meint, es wäre unbedingt notwendig, zur Propaganda und Agitation des Zionismus eine genaue Statistik aufzustellen über das Leben der Juden in der Diaspora, um nachzuweisen, dass die Emigration und das Leben der Juden in den westlichen Ländern nicht zu einer Stärkung des Judentums, sondern zu einer Schwächung, ja Zerstörung und Zersetzung desselben führt, weil sie fortwährend in nichtjüdischem Milieu leben, während die einzige Lösung der Judenfrage die ist, dass eine jüdische Majorität im Judenlande, in Palästina, geschaffen werde. Wenn das statistisch nachgewiesen wäre, könnte es für die Agitation und Propaganda des Zionismus sehr nützlich sein. Vizepräsident Wolffsohn: Geehrter Kongress! Ich teile Ihnen mit, dass zur Agitation und Propaganda bis jetzt bereits 121 Redner sich gemeldet haben. (Heiterkeit.) Sie werden verstehen, dass, selbst wenn wir die Redezeit auf fünf Minuten beschränken wollten, mindestens zwei Tage notwendig wären, um nur diese Diskussion zu Ende zu führen. Nun ist es gar nicht möglich, sämtliche Redner auf fünf Minuten zu beschränken. Es bleibt uns also nach meiner Ansicht kein anderes Mittel, als für die Organisation, was wohl unser Hauptgegenstand ist, Generalredner in grösserer Anzahl zu h est eilen, damit alles, was die Delegierten wünschen, zum Ausdruck kommen kann. Denn es ist unmöglich, alle 121 Redner — und wahrscheinlich werden sich noch andere melden — zu hören. Beginnen wir von vornherein die Arbeit praktisch, teilen wir sie so ein, dass alles, was hier gesprochen werden muss, auch gesprochen werden kann. Ich beantrage daher, acht Generalredner zu wählen, dann werden wir auch wirklich zu einer vernünftigen Debatte kommen. Del. Dr. Ehrenpreis: Ich bin gegen diesen Antrag. Es ist nicht Brauch, eine Debatte abzuschneiden, ehe sie begonnen hat. Ein Generalredner ist dann am Platze, wenn mehrere Redner bereits gesprochen haben und die allgemeine Meinung sich geklärt hat. Ich beantrage daher, erst nachdem fünf bis sechs Redner nach der Rednerliste gesprochen haben, zur Wahl von Generalrednern zu schreiten. Gleichzeitig beantrage ich, dass schon jetzt die Dauer der Reden auf zehn Minuten beschränkt werde. Später können wir sie noch mehr beschränken. Schriftführer Dr. Jacobsohn übersetzt die beiden Anträge ins Russische. Präsident Dr. Nordan: Es liegen zwei Anträge vor. Der weitergehende ist der des Herrn Wolffsohn, schon jetzt sechs Generalredner aus der Liste der eingezeichneten Redner zu wählen. Herr Dr. Ehrenpreis beantragt dagegen, die Debatte einstweilen fortzusetzen und erst, nachdem sechs Redner :zu Worte gekommen sind, und zwar mit einer Beschränkung der Redezeit .auf zehn Minuten, Generalredner zu wählen. Schriftführer Dr. Jacobsohn: Nach welchem Prinzip können wir denn die Generalredner jetzt wählen?

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