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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 273

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 273 (sequence 271)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 273 — Beschluss zurückgekommen werde. Ich halte dies für unzulässig, denn Beschlüsse, die gefasst sind, dürfen vom Kongresse nicht zurückgenommen werden. Uebrigens werde ich darüber die Abstimmung einleiten. Diejenigen, welche mit dem Antrage M e i s 1 einverstanden sind, wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag ist abgelehnt. Del. Dr. Piekarski (zur Geschäftsordnung): Meine Damen und Herren! Herr Dr. Jeremias hat früher den Antrag gestellt, dass heute die Wahlen vorgenommen werden sollen, und der Herr Präsident hat diesen Antrag mit der Erklärung abgetan, dass dies nicht gehe. Ich verstehe dies nicht, zumal heute eine grosse Anzahl von Mitgliedern wegfahren muss und wir das grösste Interesse daran haben ... Vizepräsident Dr. Marmorek: Die Wahlen können nur vorgenommen werden, wenn der Kongress über alle Gegenstände verhandelt und der Permanenzausschuss seinen Vorschlag erstattet hat. Dies geht aber nicht, ehe die Organisationsfrage erledigt ist. Dies ist heute unmöglich. Del. Herbst (zur Geschäftsordnung): Der Herr Präsident hat soeben verkündet, dass er eine Pause von zwei Stunden eintreten lassen wolle, damit sich die verschiedenen Landsmannschaften über die zu wählenden Persönlichkeiten einigen können. Ich mache darauf aufmerksam, dass nach dem uns vom Organisationsausschuss vorgelegten Projekte die Möglichkeit nicht ausgeschlossen erscheint, dass die Mitglieder des engeren A, C. in verschiedenen Ländern wohnen. Ueber dieses Prinzip lässt sich viel diskutieren, und ich glaube, im Kongresse dürften sich mehrere finden, die damit nicht ganz einverstanden sind, dass das A. C. zu wandern anfange, wie das jüdische Volk. Wir haben in Wien eine Tradition. Fangen wir nicht an, von dieser Tradition zu lassen. Ich bitte, meine Herren, vor allem diese Frage zu diskutieren. (Zwischenrufe.) Vizepräsident Dr. Alex. Marmorek: Pardon, Plerr Herbst man sagt mir, Sie sprächen nicht zur Geschäftsordnung. , Del. Herbst: Jawohl, ich spreche dazu. Ich bitte Sie, meine Herren, früher das Projekt des Organisationsausschusses, das Ihnen zur en bloc- Annahme vorgeschlagen wurde, hier zu diskutieren, damit Sie sich in der Sache eine Meinung bilden können, und dann erst in die Beratung einzugehen. Vizepräsident Dr. Alex. Marmorek: Sie sprechen nicht zur Geschäftsordnung! Del. Herbst: Ich bin zu Ende. Vizepräsident Dr. Alex. Marmorek (verkündet einige geschäftliche Mitteilungen.) Ich vertage die Sitzung bis 1/2S Uhr abends. (Die Sitzung wird um 6 Uhr 30 Minuten unterbrochen. — Nach Wiederaufnahme der Sitzung um 8 Uhr 45 Minuten abends) Präsident Dr. Nordau: Die Sitzung ist wieder eröffnet. Der zweite Antrag des Herrn Professor W a r b u r g , betreffend die Zusammensetzung der Palästina-Kommission, wurde zur Organisationsfrage vertagt. Jetzt sind wir bei der Behandlung der Organisationsfrage, und der Antrag des Herrn Professor W a r b u r g ist somit jetzt an seinem Platze. Die Begründung ist bereits erfolgt. Wir werden daher zur Abstimmung schreiten. Der Antrag des Herrn Professor Warburg, lautet (liest): „Für die nächsten zwei Jahre wird eine aus drei Sach-

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