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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 259

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 259 (sequence 257)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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zwei krassesten Fälle herausgeholt, um nachzuweisen, dass nicht die äusseren Umstände allein schuld daran sind, dass der Nationalfonds nicht mehr zusammenbekbmmen hat, sondern der Umstand, dass es überall an Arbeitern fehlt. Ich habe Galizien hervorgehoben, weil dies ein armes Land ist — natürlich gibt es noch ärmere Leute in Russland — und sich unsere galizischen Gesinnungsgenossen ganz besonders ausgezeichnet haben. Noch ganz anders stehen die Verhältnisse in Südafrika. Dieses stellt zum Nationalfonds ein derartiges Kontingent, dass, wenn die übrigen Länder sich in einem ähnlichen Verhältnisse besteuern würden, wir innerhalb drei Jahren nicht 40 000, sondern wahrscheinlich 4 Millionen Sterling haben würden. Deshalb war es meine Pflicht, Südafrika ganz besonders hervorzuheben. (Beifall.) Nehmen Sie, meine Herren, das Verhältnis zwischen England und Südafrika. Das ganze England hat für den Nationalfonds 1400 Sterling zusammengebracht, während die kleine jüdische! Gemeinde in Südafrika 2600 Sterling, also das Doppelte dessen, was England mit seinen Kolonien gab, sammelte. Dies schien mir der besonderen Hervorhebung gewiss wert, um so mehr, als die Föderation uns immer bezüglich der Sammlungen mit gutem Beispiele an die Hand gegangen ist. Was die Sicherheit des Kaufes anlangt, so ist darüber schon sehr viel gesprochen worden. Mein eigener Kollege im A. C., Dr. Kahn, der sich jahrelang mit der Sache befasst, wäre in der Lage, Herrn Scheinkin, wenn er es wünscht, ausführlich zu antworten, und deshalb kann ich mich dieser Pflicht für enthoben erachten. Herr Grünhut aus Jerusalem hat uns bezüglich des syrischen Waisenhauses eine Mitteilung gemacht. Alle diese Dinge sind uns sehr gut bekannt. Wir haben uns mit dieser Sache eingehend befasst, weil wir selbst nach Mitteln gesucht haben, in Palästina Land kaufen zu können, und haben diese verschiedenen Fälle, speziell die von juristischen Personen, wie eine solche das syrische Waisenhaus ist, genau untersucht. Das für jene Herren, die die Verhältnisse vielleicht nicht kennen. Herr Jahr wünscht, dass die Bank, die „Welt" und alle anderen Zeitungen so gut sein mögen, auf die Provisionen zu verzichten. Ich habe diesbezüglich meine Meinung geäussert und "Herrn Jahr beruhigt. Es ist einfach eine Unmöglichkeit. Und als eine Organisation, die österreichische, auf dem Prager Parteitage beschlossen hatte, vom Nationalfonds nichts abzuziehen, war die Konsequenz nur die, dass einfach nicht mehr gesammelt wurde, weil der Nationalfondskommissär keine Mittel hatte, die Spesen zu decken. Es ist besser, wir zahlen

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