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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 258

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 258 (sequence 256)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476268--2468-3478607
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— 258 — Del. Dr. Jakobsohn (gibt die russische Uebersetzung). Vizepräsident Wölffsolin: Wer dafür ist, dass die Debatte über den* Bericht des Nationalfonds ohne Anhörung weiterer Redner geschlossen werde, wolle die Hand erheben. (Geschieht. ) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause:) Der Antrag ist angenommen. Del. Rosenstein: Geehrter Kongress! Ich habe die Ehre, Ihnen im Namen der rumänischen Landsmannschaft folgenden Antrag zu stellen: Es möge der seitens der rumänischen Landsmannschaft angenommene Antrag bezüglich der neun Selbstverleugnungstage, der in einem Flugblatte verteilt wurde, für alle Landsmannschaften bindend erklärt werden. Ferner habe ich in meinem eigenen Namen den Antrag zu stellen, den Beschluss des VI. Kongresses, schon jetzt im Sinne der Anregung des Herrn Dr. Kahn, aus den Geldern des Nationalfonds in Palästina Boden zu kaufen, rückgängig zu machen, damit wir uns später keine unnützen Vorwürfe zu machen brauchen, und zu beschliessen (liest): „Eine Kommission von anerkannten Rechtsgelehrten einzusetzen, welche die Rechtsverhältnisse, unter welchen der Nationalfonds Boden in Palästina kaufen kann, zu studieren. Bis zur Erstattung des eventuellen Berichtes solle jedweder Bodenkauf ausgesetzt werden." Ich bitte den geehrten Kongress, diesen Antrag anzunehmen. Vizepräsident Wolffsohn: Es scheint mir unmöglich, zu beschliessen, dass die Selbstverleugnungstage, wie es die rumänische Landsmannschaft beantragt, für alle obligatorisch gemacht werden. Wir können das wohl empfehlen. (Zustimmung.) Dasselbe scheint mir von dem Antrage des Herrn Dr. Tschlenow bezüglich der freiwilligen Wohnungssteuer zu gelten. Ich meine, wir werden diese beiden Anregungen als vom Kongresse empfohlen betrachten. (Lebhafte Zustimmung.) Berichterstatter Kremenezky: Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich möchte nun in aller Kürze einigen Rednern auf ihre verschiedenen Anfragen antworten. Herr Gesinnungsgenosse Rosenstein hat von einer neuen Besteuerung gesprochen. Diese findet sich aber im § 2 unserer Vorschläge vor, ist also nicht neu. Herr Schnelling empfiehlt, dass die Schekelzahler samt dem Schekel auch noch einen kleinen Beitrag als Selbstbesteuerung leisten sollen. Wir finden dies nicht in Ordnung, sondern sind der Meinung, dass die Selbstbesteuerung nicht auf die Schekelzahler allein beschränkt werden soll, da, wie in dem Berichte hervorgehoben ist, auch Nichtzionisten häufig für den Nationalfonds Spenden widmen. Ich selbst habe, wie die Herren in Wien wissen, eine ganze Anzahl von Besteuerungen von Herren, die der zionistischen Bewegung nicht angehören. Ich kann also dieses System dem Kongresse nicht empfehlen. Herr Scheinkin fragt mich, warum ich Galizien und Südafrika speziell hervorgehoben habe und nicht auch andere Länder, insbesondere Russland. Meine hochverehrten Damen und Herren! Es ist nicht meine Aufgabe, irgend ein Land oder einen Verein besonders herauszustreichen. Ich habe die

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