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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 253

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 253 (sequence 251)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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.— 253 — kontrollieren, kurz sie hat so viel damit fcu tun, dass ich sagen kann: wir schenken ihr nichts. Ich habe in meinem Berichte erklärt dass ich alle Spesen, die wir gehabt haben, hineingenommen habe. Es geschah dies aus Vorsicht, damit man mir nicht den Vorwurf machen könne, ich hätte verschiedene Spesen ausgelassen. Verschiedene dieser Spesen gehören aber gar nicht hinein in die Ii o/o Gesamtspesen, weil sie sich nur selten wiederholen, z. B. die Anschaffung des „goldenen Buches", die Legalisierungsspesen, der Druck der Marken usw. So haben wir für Russland Marken drucken lassen, eine grosse Serie, die für 999 000 Rubel ausreichen. Ich würde wünschen, dass die Russen sie in 1 Jahre aufbrauchen würden, aber leider wird das nicht der Fall sein. Ausserdemi haben' wir von der Bank, wiewohl wir uns überzeugten, dass sie tatsächlich viel Spesen hat, über unser Verlangen, sie müsse uns jene Spenden für das' „goldene Buch", die sumarisch einlaufen, oder nach Ablauf 1 Monats, billiger verwalten, vor kurzem auf Grund einer Bankdirektionssitzung 200 £ restituiert erhalten, die ich aber hier nicht berücksichtigt habe, weil es nicht meine Aufgabe ist, die Sache zu verschönern, sondern möglichst düster zu malen. Del. Jahr: Ich nehme das, was der Herr Referent uns eben mitgeteilt hat, zur Kenntnis. Nichtsdestoweniger ändert dies nichts an der Tatsache, dass die „Welt" 5 o/0 bekommt und die Bank ebenfalls 5 0/0. Wer aber mit Banken viel zu tun hat, wird wissen, dass Banken gewöhnlich mit i/s °/° des Kontos vergütet werden und nicht mit 5 0/0. Was die für das „goldene Buch" einlaufenden unbedeutenderen Beträge anlangt, so werden sie meines Wissens aufbewahrt, bis die Beträge voll sind. Berichterstatter Kremenezky: Nein, die werden nicht aufbewahrt! Vizepräsident Wolffsöhn: Ich bitte, nicht zu unterbrechen. Berichterstatter Kremenezky: Ich wollte nicht, dass der Herr mit falschen Daten herumwirft. Del. Jahr: Damit ich nicht den Vorwurf auf mich lade, falsche Daten vorzubringen, bitte ich den Herrn Referenten, mir eine klare Antwort zu geben: Bekommt die „Welt" 5 0/0 oder nicht? Berichterstatter Kremenezky: Nein! 2i/2 °/o! Und die „Welt" deckt gerade nur ihre Druckspesen damit. Del. Dr. Werner: Nicht einmal die! Del. Jahr: Und die Bank? Berichterstatter Kremenezky: 21/2 % 1 Vizepräsident Wolffsolm: Herr Jahr, kommen Sie zu Ende! Del. Jahr: Dann möchte ich noch bemängeln: Warum hat man für die Gelder des Nationalfonds, welche, wie der Herr Referent mit Recht hervorgehoben hat, möglichst unantastbar und fruchtbringend angelegt werden sollen, 583 Aktien der Kolonialbank angekauft? Berichterstatter Kremenezky: Die haben wir nicht angekauft, das sind Geschenke! Del. Jahr: Das nehme ich gerne zur Kenntnis. Ich sehe, der Herr Vorsitzende wünscht, dass ich zu Ende komme, und deshalb stelle ich den konkreten Antrag: es möge sowohl an die Bank, wie an die „Welt" das Ersuchen gerichtet werden, von nun ab die Nationalfondsgelder ohne Vergütung zu verwalten. Vizepräsident Wolffsohn: Ich habe nun eine angenehme Mitteilung zu

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