Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 199 (sequence 197)
- Language
- German, English, Hebrew
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— 199 — Herrn Goldberg in Wilna (Beifall) geschenkten Boden, anzulegen. Nachdem nunmehr die Statuten für die Oelbaumspende in unseren offiziellen Organen publiziert worden sind und später zweckentsprechend unter unseren Volksmassen verbreitet werden sollen, ist zu hoffen, dass diese hochwichtige Institution sich weitere Sympathien erobern wird. Hochverehrter Kongress! Aus unserem Bericht haben Sie ersehen können, dass wir im Laufe der Berichtszeit uns Mühe gegeben haben, nach Möglichkeit auf den verschiedenen Gebieten der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Erforschungs¬ und Erschliessungsarbeit in Palästina tätig zu sein. Es wird Ihnen nicht entgangen sein, dass unserer ganzen Arbeit ein gross angelegter Plan und ein System zugrunde liegen. (Beifall.) Selbstverständlich wären wir nicht imstande, das Pensum unserer Arbeit zu erledigen, wenn wir nicht eine Reihe von treuen und zuverlässigen Mitarbeitern in Palästina und ausserhalb desselben zur Verfügung gehabt hätten. Wir halten es für unsere Pflicht, an dieser Stelle besonderen Dank den Herren: Agronomen A. Aaronsohn, Geologen Dr. M. Blanckenhorn, Agronomen E. Kraus, Herrn E. Saphir und Ingenieur J. Treidel abzustatten. (Lebhafter Beifall und H ändeklat s chen.) Vizepräsident Dr. Kohan-Bernstein: Es folgen nun die Bemerkungen zum Berichte von Herrn Professor Dr. Warburg. Berichterstatter Prof. Dr. Warburg: Meine Damen und Herren! Nachdem Sie aus dem Munde des Herrn Dr. S oskin einen detaillierten Bericht über die Tätigkeit der Palästina- Kommission erhalten haben, erlaube ich mir zur Einleitung der Debatte einige allgemeine und dann auch noch einige programmatische Gesichtspunkte über die Aufgaben der Palästina^ Kommission und der Palästinaarbeit überhaupt Ihnen vorzulegen, die, wie ich Ihnen gleich bemerken will, meine persönlichen Ansichten darstellen. Freilich werden sie grösstenteils auch von den andern Mitgliedern der Palästina-Kommission vertreten, und gewiss auch von manchen Mitgliedern des Aktionskomitees, jedoch wird jeder das eine oder das andere daran auszusetzen haben. Um so fruchtbringender aber wird hoffentlich die Debatte hierüber sich gestalten, während sich über die positive bisherige Tätigkeit der Kommission naturgemäss nur wenig sagen lassen wird. Nur das hoffen wir durch unsere zweijährige Tätigkeit erreicht zu haben, 'dass auch der enragierteste rein politische Zionist anerkennen wird, dass die Arbeiten, wie sie die Palästina-