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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 173

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 173 (sequence 171)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476268--2383-3478522
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— 173 — Tätigkeit, dem Urbarmachen des steinigen Bodens, liegt der Kleinarbeit vor allem die Tätigkeit ob, einzuernten, was ein Redner oder ein Buch gesäet haben. Sie haben dafür zu sorgen, dass das Ergebnis reiner Propagandaversammlung praktisch verwertet werde, das dort erregte Interesse nicht nachlasse, das dort gezündete Feuer der Begeisterung nicht wieder verlösche. Es ist gar nicht so leicht, dieses Agitieren von Mund zu Mund, und es gibt Leute, welche eher einen guten AgitationsVortrag halten können, als solche Kleinarbeit leisten. Wir müssen dafür sorgen, dass wir unsere Agitatoren selbst erziehen. Es sollte sich jeder in der Propaganda Erfahrene unter uns die Leute seiner Umgebung, die ihm geeignet erscheinen, versammeln und sie systematisch anleiten, mit ihnen debattieren, sie belehren, auf welche Einwendungen man gewohnlich stösst, wie man dann entgegnet und ihnen das notwendige Material an die Hand geben. Unser Freund Klee in Berlin hat solche seminaristische Uebungen mit Erfolg eingeführt, .und dieses Beispiel sollte Nachahmung finden. Ich habe bereits hervorgehoben, dass dieses Agitieren von Mund zu Mund ganz notwendig mit den Veranstaltungen von Propagandaversammlungen Hand in Hand gehen muss. Das Halten von Agitationsvorträgen ist eines unserer wirksamsten Agitationsmittel. Durch die von auswärts kommenden Redner wird, wie schon erwähnt, die Gefahr vermieden, dass ein lokaler Zionismus von eigener Art gezüchtet wird. Es wird die Einheit der Bewegung dadurch gewährleistet. Das schlimmste ist bloss, dass der Redner sich nicht mehrere Tage am Orte aufhalten kann. Und deshalb bleiben die schönsten Reden oft ohne dauernden Erfolg, wenn an Ort und Stelle nicht tüchtige Leute vorhanden sind, die die erzielte Wirkung auszunützen verstehen. Es bleibt sonst bei den berühmten „moralischen" Erfolgen". Für eine wirksame Versammlung müssen allerhand Voraussetzungen zusammentreffen. Unbedingt notwendig ist, dass die Versammlung gut vorbereitet und gut geleitet wird. Selbstverständlich können ja nicht in jeder Versammlung dieselben Dinge gesagt werden. Wenn anfangt in Grundzügen die zionistische Lehre gezeichnet ist, wird regelmässig in späteren Vorträgen der Grundriss auszufüllen sein, werden Spezialfragen erörtert, einzelne Gebiete vorgeführt -werden. Auch ist es nicht zu verwerfen, sondern im Gegenteil nur zu empfehlen, wenn die einzelnen Gruppen hier und da die Vertreter einiger Sonderanschauungen im Zionismus zu Worte kommen lassen. In solchen Fällen wird es nun vor allem Sache des Leiters der Versammlung sein, in für jeden verständlicher Weise klar*

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