Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 69 (sequence 67)
- Language
- German, English, Hebrew
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— 69 — muss solcher Art sein, dass alle die so naheliegenden Schwierigkeiten, die auch unter den günstigsten Verhältnissen bei der Errichtung einer Niederlassung sich fühlbar machen müssen, dadurch überwunden werden können,'4 (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Es erübrigt nur noch, in Ihrem Namen der Kommission unsere Anerkennung auszusprechen für die Art und Weise, in •der sie ihre Arbeit vollbracht hat, und zu bemerken, dass Mr. W i 1 b u s c h die schwierige Aufgabe, bei der Untersuchung des Territoriums zu helfen und seinen Bericht zusammenzustellen, übernahm ohne irgend welche Besoldung und einzig von dem Wunsche geleitet, unserer Organisation, deren eifriges und loyales Mitglied er ist, einen Dienst zu erweisen. Ich muss zum Schluss noch meinem Gefühl der tiefsten Dankbarkeit für Sir Clement Hill, der bis vor kurzem an der Spitze des Protektorat-Departements stand, Ausdruck geben und auch für dieandern Mitglieder des Auswärtigen Amtes für die stets gleiche Hilfsbereitschaft und Liebenswürdigkeit, die uns von der englischen Regierung zuteil geworden ist, seitdem das Anerbieten ursprünglich gemacht wurde. (Lang anhaltender Beifall und Händeklatschen.) Del. Wilbuscliewitsch (mit lebhaftem Beifall begrüsst): Ich möchte berichtigen, dass mein Bericht nicht ganz richtig aufgefasst wurde. -Ich habe bloss am Schlüsse meines Berichtes das Wort gebraucht: wo nichts ist, kann nichts werden. Das war auch ganz richtig, aber in meinem Berichte habe ich mehrmals erwähnt, dass in diesem Gebiet Viehzucht sehr gut getrieben werden kann, und ich habe das Land als ein für Viehzucht geeignetes Land betrachtet. Ich habe deshalb auch wenig darüber geschrieben, weil ich in der Viehzuchtfrage nicht kompetent bin. Im allgemeinen schliesse ich mich der Meinung des Herrn Kaiser an, dass das Land nur für Nomaden, also nicht für Europäer, sich eignet, da dort keine europäische Viehzucht, sondern nur Nomadenviehzucht getrieben werden kann. Sodann möchte ich noch sagen, dass Major Gibbons meine Worte falsch aufgefasst hat. vSo habe ich z. B. geschrieben, dass das nördliche Nzoio-Flussgebiet noch weniger Wasser besitzt als das südliche, was sämtlichen Angaben entspricht, Herr Gib(bons hat aber meine Worte anders aufgefasst und schrieb, dass das nördliche Nzoio-System noch weniger Wasser zu besitzen scheint als der Ekotakok. Das habe ich nicht geschrieben. Ich habe ferner behauptet, es gebe kein Bauholz daselbst. Das hat Major Gibbons dahin aufgefasst, es seien keine Bäume da. Präsident: Ich habe Ihnen das Wort bloss zu einer persönlichen Berichtigung gegeben. Eine Polemik scheint mir nicht am Platze, weil Mr. Gibbons nicht in der Lage ist. zu antworten. (Zustimmung.) Del. Wilbuscliewitsch (fortfahrend): Ich möchte bloss resümieren, dass mein Bericht falsch verstanden wurde. Ich halte das Gebiet für sehr günstig, aber nur für Nomadenvölker. Präsident: Das Wort hat nunmehr Herr Israel Z an g will. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.)