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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 302

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 302 (sequence 303)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--2146-3478284
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— 302 — Die Herren Rabino witsch, Kotljar und Frendenberg haben das goldene Buch nicht ganz ästhetisch gefunden. (Del. R a. b i n o w i t s c h: Das goldene Buch nicht!) Ich habe die Hainen der drei Herren, nachdem sich ihre Ausführungen in demselben Rahmen bewegen, zusammengezogen. Herr Rabinowitsch wünscht, dass man nicht einzelne Personen, sondern Vereine, Synagogen usw. eintragen lässt. Dass es „Goldenes Buch" heisst, daran brauchen wir keinen Anstoss zu nehmen. Wenn wir nur das Geld bekommen, für welches wir Land kaufen, damit so und so viel Familien darauf leben können, da ist es Nebensache, ob es goldenes Büch heisst. TJebrigens werden nicht nur Personen eingetragen, die Vermögen haben, sondern auch arme Leute, solche, die sieh verdient gemacht haben, Vereine, die durch Sammlungen Geld zusammengebracht haben, ausserdem Männer ausser der Partei, die sich um das Judentum verdient gemacht haben. So ist ja auch Zola hineingekommen. Herr Dr. Rosenbaum wünscht, dass ich das statistische Material so ordne, dass man eine Uebersicht bekommt, Avie viele Privatpersonen und wie viele Vereine sich eintragen lassen. Dem will ich Rechnung tragen, nicht nur für das goldene Buch, sondern auch für den Nationalfonds. Ich werde nicht nur nach Ländern, sondern auch nach Rayons arbeiten. In Russland und anderen Ländern ist schlecht gearbeitet worden. Ich habe mich aber verpflichtet gefühlt, zu konstatieren, dass in einzelnen Teilen von Russland mit grossem Erfolg gearbeitet wurde, das ist der Rayon' des Freundes Tschlenow, Ussischkins usw. Im nächsten Jahre werden wir die Rayons, die nicht gearbeitet haben, ordentlich hernehmen. Jetzt kommt ein wunder Punkt, über den ich gedacht hatte, mit meinem Referate wegzukommen. Das war nicht der Fall. Ich meine die Sammlung mittelst Büchsen, von der die Herren Marein und Schnelling gesprochen haben. Wir haben beim JSTationalf onds in erster Linie darauf sehen müssen, dass jeder Kreuzer, der dem jNationalfonds zufliesst, kontrolliert werden kann, dass man nicht sagen kann: im Xationalfonds ist da und dort etw^as vorgekommen. WTir haben viele „Freunde", die jede Gelegenheit benützen werden, um uns eine Geschichte zu machen. So haben wir auch beim goldenen Buch eine Kontrolle : da hat jeder eine Quittung von der Bank. Diese zeigt es dem A.-C. an; dieses gibt es in die „Welt". Die Kontrolle ist auffallend einfach. Ganz anders ist es mit den Büchsen. Mit diesen können wir -allerdings kolossale Summen zusammenbringen; aber als A.-C. können wir die Büchsen prinzipiell nicht billigen. Wenn einmal aus einer Büchse weniger herausgenommen wird, als hineingegeben wurde, werden unsere Freunde kommen und sagen, im ISTationalf onds ist eine Unregelmässigkeit vorgekommen. Die Büchsen kann ja jeder Verein und jede Pamilie unter eigener Kontrolle und Verantwortung bei sich aufstellen.

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