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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 300

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 300 (sequence 301)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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als Eeferent des Nationalfonds werde ieli zurückschiessen. (Beifall.) Die Herren Dr. Bernstein und Jackson haben zu den verschiedenen Vorschlägen eine Sache angeregt, die wir schon im Oktober in Wien besprochen haben. Unter den verschiedenen Anträgen und Vorschlägen sind viele ausgezeichnete. Aber leider werden sie nicht ausgeführt oder doch nur Personen oder Vereine obligatorisch verpflichten, einen gewissen Prozentsatz dem Nationalfonds zuzuwenden. Herr Dr. Kohan-Bernstein weiss ganz gut, dass wir im Oktober das beschlossen haben und dass wir die Anregung in ziemlich kräftiger Weise vorgebracht haben. Speziell die Herren, die das Volksititeresse vertreten, haben gesagt: Lassen Sie das, wir werden das schon machen. Ich habe ein genaues Verzeichnis der Spenden. Ich habe aber die Herren, die sich obligatorisch verpflichtet haben, zum Nationalfonds beizutragen, in der „Welt" nie gefunden. Diejenigen, welche sammeln wollen, finden tausend Möglichkeiten. Man kann sich ja auch obligatorisch verpflichten, dagegen haben wir nichts, aber alle diese Anträge sind für die Katz\ Das Vorschreiben allein nützt nichts. Die Herren Scheinldn und Dr. Menezel wehren sich gegen die Verminderung der vom V. Kongress bestimmten 200 000 Pfund. Sie sagen, das jüdische Volk darf nicht mit Bagatellen anfangen. In dieser Beziehung möchte ich Ihnen vorschlagen, bei den 200 000 Pfund zu bleiben; ich bitte aber, den Vorsehlägen der Kommission Eechnung zu tragen und zu bestimmen, dass das A.-C. auch bei einer kleineren Summe Land kaufen darf. Ich möchte bitten, keine Summe und keine Zeit festzusetzen, weil wir da mit grossen Schwierigkeiten zu tun haben, die ich hier nicht erörtern, will und kann. In Palästina haben wir mit vielen Landspekulanten zu rechnen. Diesen Herren werden wir schon das Handwerk legen. Von uns werden sie nichts verdienen. Sie dürfen nicht wissen, wann wir Land kaufen wollen. Bestimmen Sie keine Zeit, keine Summe! ITeberlassen Sie das ruhig dem A.-C. Wir sind ebenso landdurstig wie Sie! Die Herren Tsehlenow, Diezengoff, Pazmanik, Bruzkus und Rechtsanwalt Eosenbaum haben den sofortigen Kauf von Land befürwortet. Ich habe Ihnen schon früher auseinandergesetzt: Diejenigen, welche wollen, dass wir schnell Land kaufen sollen, müssen sich nur schneller und fleissiger an den ^Sammlungen beteiligen. Wenn Sie uns das Geld zuführen, können wir das Geld, das wir zum Beginne der Aktion brauchen, sehr bald besitzen. Wie ich in meinem Vortrag Ihnen schon früher gesagt habe, werden wir, wenn wir halbwegs fleissig arbeiten, in einem Jahre 10 Millionen haben können. Wenn wir das nicht erreichen, müssen wir die Hälfte machen. Und wenn wir nicht einmal diese haben, sind wir Patzer. Anstatt die Sache ernst zu nehmen, gehen die Herren weg

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