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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 280

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 280 (sequence 281)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--2124-3478262
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~ .280 — sagen alle, dass wir essen wollen. Und wir essen auch. Die Zionisten behaupten, dass sie nicht nur essen wollen, sondern auch nationale Forderungen haben. Sie sollen dafür auch zahlen, ob sie Geld haben oder nicht, so wie sie alle anderen Ausgaben decken. Ich proponiere deshalb, dass Jeder Zionist in seinem Vereine erklärt, wie viel seine jährliche Ausgabe — für ihn persönlich, nicht für seine Familie — beträgt, und dassi beschlossen werde, dass jeder Zionist 2 Prozent von dieser jährlichen Ausgabe dem Nationalfonds spendet. Noch ein Wort über die Angelegenheit der Nationalfondskommission, Ich bin der Ansicht, dass der Nationalfonds, welcher das Grundeigentum für das ganze Volk bereiten soll, nicht solches in Atterpacht geben soll. Die Geula hat aber das Recht, dies sollen wir als Uebergangsstadium betrachten, und. dies soll nicht als Hindernis erscheinen. In diesem Passus ist der Unterschied, der zugleich die Möglichkeit bietet, sogleich für die Sache zu arbeiten. Ich bitte Sie deshalb, die Summe von 2 Mill. Rubel nicht als jene Grenzsumme zu bestimmen, die vorhanden sein muss, um mit der Arbeit des N.-F. zu beginnen. Sie scheint mir zu gross zu sein. Wenn das A.-C. oder der Aufsichtsrat findet, dass mit weniger Geld, begonnen werden kann, so soll es geschehen. Die Dreiviertel-Mehrheit verlangen, heisst die Sache unmöglich machen. Ich bitte Sie, Ihre Stimme nicht dafür abzugeben. Del. Zlotopolski (spricht russisch). Referent Kremenezky (den Redner unterbrechend — spricht russisch). Del. Zlotopolski (setzt russisch fort). Ref. Kxemeneczky (unterbricht abermals den Redner in russischer Sprache): Vicepräs. Dr. Nordau: Ich mache Herrn Zlotopolski darauf aufmerksam, dass seine Zeit um ist. Del. Zlotopolski: Ich bitte, Herr Präsident, man hat mich unterbrochen; ich benötige noch eine halbe Minute, um meinen Antrag zu formulieren. (Redner beendet hierauf in russischer Sprache seine Rede. — Beif.) Del. Finkelstein: Ich schliesse mich dem Vorschlage des Herrn Referenten K r e m e n e z k y an wegen der Erhöhung des Wertes der Nationalfonds-Marken und beantrage, eine Marke im Werte von einem Schekel anzufertigen und ihr den Namen „Schekeimarke" zu geben. Del. Jahrblum: Verehrter Kongress! Der Bericht der N.-Fi-Com. muss uns pessimistisch stimmen. Ich glaube, die meisten Anträge und Anregungen haben nur einen zweifelhaften Wert und bleiben immer fromme Wünsche. Ich glaube direkt den Antrag stellen zu sollen, dass jeder Zionist obligatorisch ebenso wie den Schekel, einen festzustellenden Betrag, etwa 40 Kopeken zahlen soll. Das ist durchaus nicht zu viel, denn schliesslich gehören die Zionisten nicht zu den ailerärmsten Schichten. Auch'der N.-F. muss einen bestimmten jährlichen Betrag haben und darf nicht auf Zufallsspenden angewiesen sein. Wenn mein Antrag durchgeführt wird, so ergibt sich ein Betrag von 100 000 Rubel. Was die Erhöhung des Wertes der Marken anlangt, so würde es. sich zwar vom Standpunkte der Bequemlichkeit aus empfehlen, allein es ist zu bedenken, dass dann leichter Fälschungen vorgenommen werden könnten, zumal wir keine Massnahmen dagegen treffen können, während bei kleineren Beträgen derlei Fälschungen am wenigsten vorkommen. Del. MarehK Auf dem kleinen Kongresse wurde eine Resolution gefasst, keine Büchsen aufzustellen, da jede Kontrolle mangele. Eine solche papierene Resolution deckt sich aber nicht mit dem zionistischen Leben,

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