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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 270

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 270 (sequence 271)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 2'70 — Del. Dr. Levin: .....Auch der spezielle Kongress? Präs. Dr. Eerzl: Ja, der nächste Kongress! Darüber haben wir uns also geeinigt. Es ist im Protokolle ersichtlich. Diejenigen, die für diesen Komproniissantrag sind, wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause.) Ist angenommen. (Stürmischer Beifall.) Del. Ing. Temkin (macht eine darauf bezügliche Mitteilung in russischer Sprache). Präs. Dr. Herzl: Ich frage jetzt den Kongress, ob er wünscht, dass jetzt die Debatte über den Nationalfonds oder über die Jüdische Kolonialbank stattfinden soll. Del. Trietsch: Es sind noch nicht erledigt die Referate des Herrn Dr. Oppenheimer und des Mr. Z a n g w i 11. Die waren früher! Präs. Dr. Herzl: Ich habe diese Frage vorgelegt, weil die. grösste Rednerliste, die ich habe, die des Nationalfonds ist und weil morgen die Generalversammlung der Kolonialbank stattfindet. Darnach scheint es mir, als ob diese beiden Gegenstände zunächst in Betracht kämen. .Aber der Kongress entscheidet natürlich, welche Debatte fortgesetzt wird. Es sind noch fortzusetzen die Debatten über Ansiedlung — Referat Oppenheimer — und über die Referate Z a n g w i 11 und S o k o Lo w, ferner über den Nationalfonds und die Kolonialbank. Ich versuche mit der kurzen Zeit, die uns noch zur Verfügung steht, zu wirtschaften, so gut es geht. Selbstverständlich kann auch die Diskussion über den Punkt „Organisation und Agitation" fortgesetzt werden. Ich weiss nicht, ob die Referenten nicht darauf verzichten. Del. Architekt Marmorek: Ich beantrage, dass der Kongress nicht auseinandergehe, bevor über den Punkt „Organisation und Agitation" , diskutiert ist, nachdem das ausserordentlich wichtig ist. Die Erfahrungen, die in den letzten zwei Jahren gemacht wurden, sollen besprochen werden. Ich beantrage, zuerst diesen Punkt auf die Tagesordnung zu setzen und erst wenn Zeit übrig bleibt, sollen die anderen Punkte besprochen werden. Morgen ist Generalversammlung der Kolonialbank und da die meisten Delegierten Aktien haben und dieser Punkt dann genügend besprochen wird, ist es unnötig, die Sache zweimal* des langen zur Diskussion zu bringen, während andere Gegenstände gar nicht besprochen werden. Del. Dr. Pasmanjk: Schon vor längerer Zeit haben wir einen Antrag wegen Einsetzung einer Kommission zur Erforschung Palästinas gestellt. Diese Kommission hat nie Nennenswertes geleistet. Ich bin heute mit Dr. Han t,k e über einen Kompromissantrag übereingekommen und wir werden darauf bestehen, dass man diesen Antrag zur Diskussion bringen wird, umsomehr, als dieselbe nicht viel Zeit in Anspruch nehmen wird, da der Antrag im Konnex mit der Nationalfondsfrage behandelt werden kann. Ich mache den Vorschlag, uns vor allem mit der Nationalfondsfrage zu beschäftigen und im Zusammenhang damit besprechen wir den Antrag zur Einsetzung einer Kommission zur Erforschung Palästinas. Präs. Dr. Herzl: Ich möchte den Kongress darauf aufmerksam machen, dass morgen abends um halb 7 Uhr geschlossen sein muss. Da von der uns bis dahin zur Verfügung stehenden Zeit noch die Stunden der Generalversammlung der Bank abgehen, so bleibt uns nicht mehr viel Zeit. Ich bitte Sie daher, bei Ihren Anträgen und Reden darauf Rücksicht zu nehmen. Die Landsmannschaften müssen bald schlüssig werden über ihre Kandidaten für

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