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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 256

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 256 (sequence 257)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 256 — würde zu weit führen, diese Tabelle zu verlesen. Sie können sich denken, dass wir eine ausserordentlich scharfe Kontrolle führen, über diese einzelnen Details, da es sieh ja um Geld handelt. Ich bin in der angenehmen Lage, jedem einzelnen selbst von den kleinsten Spenden, die in der „Welt" erschienen, zu sagen, von wo sie herkamen, an welchem Tage sie in der „Welt" ausgewiesen waren usw. Ich möchte jetzt den Herrn Präsidenten bitten, eine Abstimmung zu veranlassen über die Schaffung einer Marke von höherem Einheitswerte, von ungefähr 1 Francs und in den verschiedenen Landesmünzen im gleichen Werte. Es hat sieh nämlich das Bedürfnis nach einer grösseren entsprechend ausgestatteten Marke herausgestellt, z. B. für Gratulationsdepeschen und für Quittierung von grösseren Beträgen, die Herren aus den Landsmannschaften werden mir das bestätigen. Denn bei den kleineren Marken ist das oft nicht möglich, auch aus ästhetischen Gründen nicht, weil das betreffende Blatt ganz überklebt werden müsste. Das kleine Markensystem ist derartig, dass man zehn Marken samt Talon zusammen als Einheit betrachten kann. So lange der Talon an den Marken haftet, ist die Marke noch quittierungsfähig. Sobald man den Talon abreisst, z. B. um sie weiter zu verkaufen, so sind die Marken nicht mehr quittierungsfähig. Bei höheren Beträgen bedecken die Marken den ganzen verfügbaren Raum. Wir wollen dafür ein anderes Sj^stem vorschlagen. Es werden ebenfalls Blätter gedruckt mit einem Haupttalon. Separat ist dann unten noch ein Streifen perforiert angebracht. Dieser hat den Zweck, dass die Marken die Q.uittierungsfähigkeit behalten, so lange man will. Kauft jemand zwei Marken und verwendet eine davon, so reisst er diesen schmalen Streifen ab, clamic der, dem er sie sichiekt, sie nicht wieder verwenden kann; kauft er sie zum Weiterverkaufen, so lässt er den Streifen daran. Ich möchte Sie bitten, hier einen Beschluss zu fassen, dass das A.-C. beauftragt wird, diese Marken im Laufe dieses Jahres sobald?.ils möglich herzustellen. Wenn Sie weitere Auskunft wünschen, bin ich gerne bereit, sie zu erteilen. (Lebhafter Beifall.) Vizepräs. Dr. Bodenheimer: Herr Krem -enezky stellt den Antrag, ausser den bestehenden Nationalfonds-Marken, welche nur die geringste Münze jedes einzelnen Landes darstellen, eine Marke im Werte von ungefähr 1 Mark, Schilling. Franken und dergl. je nach den verschiedenen Ländern herzustellen, welche für den Nationalfonds verkauft werden könne. Der Kongress möge darüber einen Beschluss *assen. Präs. Dr. Kerzk Es kann selbstverständlich über diesen Antrag nur dann abgestimmt werden, wenn sich niemand zum Worte meldet. Mr. Baker: Es besteht schon eine Rednerliste. Präs. Dr. Herzh Dann können wir jetzt darüber nicht abstimmen. (Rufe: Wo soll der Nationalfonds verwendet werden?)

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