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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 255

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 255 (sequence 256)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--2099-3478237
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— 255 — pro Jahr für den Kationalfonds, was auch, gar nicht in den Grenzen der Unmöglichkeit liegt. Wenn auch praktisch nicht jeder Jude 1 Kreuzer pro Woche zahlen kann, so gibt es doch viele, die mehr als diese Summe gerne zahlen würden, wenn sich Sammler fänden, die wöchentlich die Beträge einsammeln. Von der grossen Zahl der Sammler hängt eben der Erfolg des IST.-F. ab. Je grösser die Zahl der Sammler, desto grösser unci sicherer wird der Erfolg sein. Dies können wir nicht oft genug wiederholen. Sache der Landeszentralen muss es sein, hier einzusetzen. Gestatten Sie mir, dass ich mein Referat wie bei der letzten Jahreskonferenz sehliesse. Wjir müssen vor allem in Sachen des!N"ationalfonds jede Differenz, jede verschiedenartige Anschauung, alles was uns trennt und schwächt, beiseite lassen und unsere ganze Kraft für die rapide Entwicklung des K.-F. einsetzen. Wir müssen uns mit weniger Theorie, aber desto mehr Pleiss nicht nur an die Zionisten der ganzen Welt, sondern auch an sämtliche Vorsteher jüdischer Gemeinden, alle Eabbiner (orthodox und neolog), an sämtliche Korporationen und Private, die ein Herz für unser Volk bewahrt haben, welcher Ansicht sie auch bezüglich des Endzieles des Zionismus sein mögen, mit der dringendsten Bitte wenden, den K-F. zu mit er stützen. Vor allem brauchen wir Land für die entnervten Massen unseres Volkes! Wenn wir auch manchmal tauben Ohren predigen werden, dürfen wir uns doch keine Mühe verdriessen lassen. Wir stehen im Dienste unseres Volkes und vergeben uns nichts! Wir dürfen nichts verabsäumen, für unser Volk einen Erfolg herbeizuführen, und haben wir einen solchen erzielt, so worden wir durch solche Tatsachen einen weiteren Teil der Judenschaft für uns leichter gewinnen, Jeder von uns muss immer bereit sein, dem Gesamtwohl zuliebe, wenn es sein muss, ein kleines Opfer persönlichen Empfindens zu bringen, um unser unglückliches Volk einer besseren Zukunft entgegen zu bringen. Die bisherige Sammlung hat uns den erfreulichen Beweis erbracht, dass wir den K.-F. sehr schnell gross haben können, wenn wir wollen, dies aber nur durch eine auf breiter Basis aufgebaute, intensive Propaganda, durch ein Xetz von f leissigen Arbeitern, dessen Maschen in das kleinste Kelz, wo Juden leben, reicht, durch zielbewusste, unverdrossene, ungestörte Arbeit. Das dein so sein wird, wollen wir hoffen und das walte unser alter Gott, (Lebhafter Beifall.) Meine sehr Geehrten! Sie finden im Anhang in der Brochüre Gine Tabelle. Aus dieser können Sie alle Details aus den verschiedenen Ländern, die Spenden, die uns durch wen immer zugeführt wurden, durch die Bank oder durch die Zeitungen, ganz deutlich ersehen. Ei

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