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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 137

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 137 (sequence 138)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--1981-3478119
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Kopf und Schrift, wo, wenn Kopf fällt, ich verliere und wenn Schrift fällt, der andere gewinnt. (Lebhafte Heiterkeit.) Der einzige erfolgreiche Kampf, der geführt werden kann, um die jüdische Kasse zu erhalten, ist der, der darauf abzielt, das jüdische Volk auf eigenen Boden zu verpflanzen. Insolange wir uiisern Kampf auf der ganzen Erde zerstreut führen, werden wir uns immer um unsere Siege betrogen und die Position, die wir errangen, vom Antisemitismus zurückgewonnen sehen. Von dieser Gefahr haben wir uns sogar im freien England bedroht gefunden. Eine grosse Ursache unseres fortwährenden Rückganges hat den Grund in dem Bilde, welches die verschiedenen Kationen, unter weichen die Juden zerstreut leben, von diesem heimatlosen und doch überall vertretenen Volke entwerfen. Dieses Bild ist gleichsam horizontal, während jedes andere Volk, unter welchem wir leben, sich vertikal entwickelt. Uni es deutlicher zu. sagen: Jeder Deutsche, Franzose oder Engländer weiss sehr gut, dass sein Volk aus einer abwärts steigenden abgestuften Schichtung von Bürgern besteht, beginnend mit dem Ministerpräsidenten und Edelleuten und Iiinabreichend bis zum Proletarier und Verbrecher. Aber die Juden werden als eine homogene Gruppe betrachtet, die sich horizontal ausbreitet, alle reich und das Volk, unter denen sie leben, ruinierend oder alle arm und ein Hemmschuh für dasselbe, wie eben die krankhafte Phantasie des Momentes es eingeben mag. Ein Jüdischer Mörder bringt Blutschuld über die ganze Rasse, während jedes andere Volk seine Mörder eben regelrecht henkt, ohne dadurch die Selbstachtung einzubüssen. Die Juden sind sich dieses Trugschlusses so wohl!>ewusst, dass sie sieh mit demselben beinahe identifizieren, was beispielsweise auch darin zum Ausdruck kommt, dass sie eine wahre Abscheu davor haben, einen jüdischen Bösewicht selbst in einer Dichtung vorzuführen. (Lebhafte Heiterkeit.) Unter den wirtschaftlichen Verlusten, die auf den Mangel an einer Heimstätte •zurückzuführen sind, ist der geringsten einer nicht der an Menschen, denn die Menschen sind ja der wahre Reichtum eines Landes. Ich spreche nicht nur von den Myriaden, die das Taufwasser hinweggeschwemmt hat, sondern von hervorragenden Männern, welche die Creme der Kasse darstellen. In Palästina, wo doch die jüdische Religion die nationale .Religion war, gab es mindestens vier Abarten derselben, manche derselben abweichend genug, um als besondere religiöse Richtung gelten zu können. So war in Palästina Raum für Männer jeder religiösen Schule und selbst wenn sie die Religion ganz von sich abgestreift hätten, konnten sie trotzdem Patrioten bleiben. Als Palästina unterging und sinnbildlich seinen Ausdruck in der Religion fand, wurde nicht nur ein grosser Teil der Religion gleichsam versteinert, indem er den vitalen Einflüssen der Wirklichkeit entrückt wurde, sondern es zeigte sich, dass die zurückgebliebene Plattform der blossen Religion sich als zu klein erwies, um allen Söhnen dieses Reiches Israel als Basis

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