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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 124

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 124 (sequence 125)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--1968-3478106
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— 124 — Das russische Dokument aber, welches eine Eegierungserklärimg ist, in dem offiziellen Organ unserer Bewegung, in der „Welt", heute früh zu veröffentlichen. (Lebhafter Beifall.) Das ist geschehen und ich werde auch eine Debatte darüber nicht zulassen. (Beifall.) Ich bitte das, was ich jetzt gesagt habe, zunächst in englischer Sprache zu wiederholen, weil die Frage von einem amerikanischen Delegierten gestellt wurde, und dann in russischer Sprache. Baker (übersetzt ins Englische). Ternkin (übersetzt ins Russische). Dr. Alexander Marmorek (übersetzt ins Französische). Präsident: Der Kongress hat diese Mitteilung zur Kenntnis genommen. Del. Bentwich (spricht englisch). * Dr. Ilerzl: Mr. Bentwich fragt, was für den Fall geschieht, wenn keine Kommission für Ostafrika eingesetzt wird. Wem dann die Dokumente übergeben werden? Zunächst haben wir aus den verschiedenen Landsmannschaften, die sich mit der Frage beschäftigt haben, bisher mir Kunde bekommen, da.ss alle für die Einsetzung einer Kommission sind (Zustimmung), so viel ich weiss. Ich will aber den späteren Tatsachen nicht vorgreifen. Sollte der Kongress keine Kommission zur Untersuchung und Behandlung dieser Frage einsetzen, so wird dann die Frage vor uns liegen, ob wir nicht eine Kommission wählen, der wir nur die Dokumente zeigen. Ich glaube das genügt. Mr. Bentwich (spricht englisch). Dr. Ilerzl: Ich füge gar nichts hinzu, weil ich in keiner Form eine Debatte darüber eintreten lasse. Ich habe einen bestimmten Auftrag des grossen A.-C. und des Bureaus, des Präsidiums, und den führe ich aus. Was Sie über die Kommission zu sagen haben, werden Sie in der Debatte über Ostafrika vorbringen. Vizepräs. Dr. Bpdenheimer: Es ist eine Fülle von Depeschen eingelaufen, von denen wir eine kleine Auswahl getroffen haben. (Liest:) Montreal, Johannesburg, Jaffa, Buenos-Ay res, Riga, Zions C i t y, Chicago („Zionsritter"), Philadelphia, Cleveland, P i 11 s b u r g, Jaffa, T i f 1 i s, Johannesburg, Klerksdorp (Südafrika), N ew-Yor k („Vereinigte Zionisten"), N i s h n i j Nowgorod, K a i f a, C i n c i n n a t i, L o u i s v i 1 le, eine andere aus Louisv i 11 e, N e w - Y o r k, Haifa (Ussischkin), Perm, Zandvoor t, P r i b r a m (Böhmen), aus einer Reihe von Gemeinden in Oesterreich — in Pilse n wurde Samstags für den Kongress im Tempel gebetet — San Francisco. Del. Ternkin (liest einen russischen Brief). Del. Belkowsky (übersetzt): „Die Zionisten der Stadt Migrod senden herzlichste Qrüsse dem VI. Zionistenkongress und zum Andenken an dieses Ereignis haben sie unseren Führer Dr. H e r z 1 in das goldene Buch eintragen lassen." (Lebhafter Beifall.) Präs. Dr. Herzl: Ich muss jetzt mit der Tagesordnung eine kleine Umänderung vornehmen. Als nächster Redner käme, da wir die Ostafrikadebatte gegenwärtig nicht fortsetzen können, weil nicht alle Delegierten anwesend sind, Herr Dr. Franz Oppenheimer an die Reihe. Da dieser aber mit seinem Referate noch nicht ganz bereit ist, werde ich jetzt das Wort Herrn Z a n g w i 11 geben. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen. — Tücher- und Hüteschwenken.)

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