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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 119

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 119 (sequence 120)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--1963-3478101
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— 119 — können. Xachdem diese Frau geschildert hatte, wie die einen in Cypern, die anderen in Griechenland gestorben sind, die anderen zurückgewandert sind — jedenfalls existiert von dieser Unternehmung nichts mehr — hätte ich fragen können: Und wo war denn Herr Trietsch damals, wie die Leute, die er in. Bewegung gesetzt hat, irgendwo gestrandet sind? Wo war Herr T r i e t s e h? Ich will es Ihnen sagen: Herr Trietsch tauchte unter, aber nach einiger Zeit tauchte er wieder auf und tauchte auf — wo? (Zwischenrufe. —■ Unruhe.) Vizepräs. Dr. Nordau: Ich ersuche um Ruhe, meine Herren! Dr. Ilcrzl: Ich sch Hesse: Wo tauchte er auf? Kr tauchte auf auf der Tribüne dos Zionistenkongresses, die wir nicht für solche Zwecke errichtet haben. (Stürmischer Beifall und. Händeklatschen.) Die Herren X o s s i g und T r i e t s c Ii wissen ganz gut, dass, wenn es nicht Dinge wären, die einen Kampf gegen mich vorstellen, ich sie die Tribüne nie so lange hätte für ihre Zwecke gebrauchen lassen. Xur darum, weil sie mich angegriffen haben, habe ich so lange den Kaum unserer kostbaren Verhandlungen ihnen eingeräumt-, sonst wäre dies nicht geschehen, und hiemit, glaube ich, sind wir mit diesen Herren fertig. (Stürmischer, langanhaltender, sich immer erneuernder Beifall und Händeklatschen. — Hüte- und Tücherschwenken.) Präs. Dr. Ilcrzl (den Vorsitz übernehmend): Ks war in der Hand eines Einzigen, der nicht die Manieren einer Versammlung;, wie diese ist, befolgen, will, unsern ganzen Kon gross zu sprengen. So weit dürfen wir uns nicht vergessen. leb glaube, ich habe in meinen Ausführungen nirgends den Ton der Höflichkeit, wenigstens in der Form, überschritten, und ich möchte auch, dass wir daran festhalten und uns nicht zu Szenen hinreissen lassen, die eventuell eine Versammlung anderer Art amüsant machen! Seien, wir ruhig und führen wir die Sache zu Ende. Ich habe noch einem Rodner zu antworten, es gilt Herrn S y r k i n. Herr S y r k i n hat uns gezeigt, wie eine Opposition, die es mir uns gewiss nicht gut meint — ich gebe mich keiner Täuschung darüber hin, dass es IKrr Sy rk in mit uns politisch nicht gut meint — er hat gezeigt, wie ein politisch reifer Gegner in einem Augenblicke von grosser Wichtigkeit das zurückzustellen weiss, was nicht unmittelbar auf der Tagesordnung steht, und unter voller AuCrechterhaltung seiner Anschauung, die wir kennen und. respektieren, hat er gefunden, dass man uns in schwierigen Augenblicken eine gewisse l'nterstützung gewähren muss. Ich glaube, Herr Syrkin ist ein nachahmenswerte.- Muster für alle, auch, diejenigen, die sich wesentlich von seinen Anschauungen unterscheiden, zu denen ich selbst gehöre. Herr Sy rkin hat mit diesem Vorbehalte etwas getan und gezeigt, was wir uns wohl merken sollen. Vereinigen wir unsere Kräfte auf das, was wir als unser Höchstes und unser Hauptziel halten; wenn es uns gelingt, das zu erreichen, was wir Ihnen in den bisherigen Reden skizziert haben, dann sollen wir

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