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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 46

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 46 (sequence 47)
Language
German, English, Hebrew
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diesen ganz unwesentlichen Satz nicht mitgesagt, wäre das, was ich gesagt habe, um einen Deut weniger treffend gewesen, wenn es sonst treffend war? (Lachen. — Rufe: Zur Sache!) Ich will Ihnen zur Sache zeigen, dass, wenn hier ein Missverständnis vorgelegen haben sollte, genug Beweismaterial dafür da ist, dass man von offizieller Seite einen grossen Erfolg in Aussicht gestellt hat, und darauf kommt es an. (Del. Dr. K 1 e e : Das habe ich soeben erklärt!) Vizepräs. Dr. Bodenheimer: Herr T r i e t s c h , wollen Sie eine Interpretation geben oder wollen Sie eine kurze Erklärung abgeben? Del. Trietsch: Eine kurze Erklärung. Vizepräs. Dr. Bodenheimer: Also bitte! Del. Trietsch: Der Erfolg, den Herr Dr. Klee eben gegen mich errungen hat, wurde dadurch errungen, dass eine Sache hier falsch vorgestellt wurde. Ein Antrag des Breslauer Vereines, wie ihn Herr. Dr. Klee skizziert hat, liegt vor, ist aber nicht von mir vorgebracht worden. (Ruf: Hat er auch nicht gesagt!) Das war nicht genügend klar gemacht. Da ist der springende Punkt. (Lachen.) Pardon, in solchen Fällen, wie dem vorliegenden, wirkt das, was nicht gesagt worden ist, mit. (Rufe: Nein! — Del. Dr. Klee : Er hat ihn aber vorgebracht, das ist das Beste! — Lebhafte Heiterkeit.) Vizepräs. Dr. Bodenheimer: Ich bitte Sie, Ihre Erklärung abzugeben. Del. Schapira: Wir haben auch ein Recht, zu verlangen, dass man dort (auf die Präsidiältribüne weisend) alles anhört, was man sagt, und dass man nicht von dort aus gestört werde. (Unruhe.) Vizepräs. Dr. Bodenheimer: Ich bin bemüht, Ruhe zu verschaffen, aber die Versammlung ist eben erregt. Ich bitte, Herr Trietsch, fortzufahren. Del. Trietsch: Meine Damen und Herren! Die Breslauer Vereinigung hat mir also den Auftrag gegeben, diesen Antrag einzubringen. Ich habe das aber nicht in dieser Weise getan, sondern habe beantragt, wenn dort etwas sein sollte, so möge das A.-C. die Ausführung der Kolonisationstätigkeit „einer hierzu geeigneten Körperschaft44 übertragen. Ich habe absichtlich meinen und Dr. Oppenheimers Namen nicht erwähnt. Ich habe auch ausdrücklich die von mir begründete Gesellschaft nicht erwähnt, und als man von mir das Schriftstück verlangte, da zeigte ich es und sagte, ja, das hat man in Breslau gesagt, aber das vertrete ich nicht, das zu vertreten fällt mir nicht ein, das würde ich für eine Lächerlichkeit halten, das wäre geschmacklos von mir. (Lebhafte Unterbrechungen und Rufe: Zur Sache!) Vizepräs. Dr. Bodenheimer: Meine Herren, Herr Trietsch ist ja gleich fertig. (Erneuerte Unterbrechungen und Rufe: Zur Sache!) Del. Trietsch: Meine Damen und Herren! Ich mache Sie nochmals darauf aufmerksam, dass es mit dieser Sache selbst gar nichts zu tun hat, dass es die Stärke meiner Argumente nicht erschüttert, da ich andere dafür gegeben habe, ob hier ein Missverständnis vorliegt oder nicht. (Rufe: Ah! — Unruhe.) Wenn ich sage, das ist gesagt worden, so kann ich wünschen, nicht dass man mir glaube und Dr. Klee nicht, sondern dass man diese Sache für unentschieden halte. (Lebhafter Widerspruch.) Unwesentlich ist sie ohnedies. (Beifall und Zischen.) Vizepräs. Dr. Bodenheimer: Herr Dr. Herzl hat das Wort. (Stürmischer, sich immer wieder erneuernder Beifall und Händeklatschen. — Die Delegierten erheben sich von den Sitzen und strömen gegen die Präsidententribüne.) Ich bitte die Herrschaften, die Plätze zu behalten und die Ordner ersuche ich, für Ruhe zu sorgen. Del. Dr. llerzl: Geehrte Kongressmitglieder! (Erneuerter^

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