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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 8

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 8 (sequence 9)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--1852-3477990
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- 8 — sorgen, und daher auch die Besiedlung von El-Arisch, oder einem anderen Teile der Halbinsel nicht erfolgen könne. Als die Mitglieder der britischen Begierung, mit denen ich vorher in Verbindung gestanden, von dem der ägyptischen Kegiierang erteilten fachmännischen Eate und von den EntSchliessungen, zu welchen sie sich genötigt sah, Kenntnis erlangt hatten, schlugen sie mir sofort an Stelle des' früheren die Bewilligung eines anderen Landgebietes zum Zwecke der jüdischen Kolonisation vor. (Bewegung.) Das neue Landgebiet hat nicht den geschichtlichen, poetischreligiösen und zionistischen Wert, den auch noch die Sinai-Halbinsel besessen hätte, aber ich zweifle nicht, dass der Kongress als Vertreter der jüdischen Masse auch das neue Anerbieten mit wärmster Dankbarkeit entgegennehmen würde. Der Vorschlag bedeutet eine autonome jüdische Ansiedlung in Ostafrika mit jüdischer Verwaltung, jüdischer Lokalregierung und einem jüdischen Oberbeamten an ihrer Spitze, alles natürlich unter britischer oberhoheitlicher Ueberwachung. Da dieser Vorschlag gemacht wurde, fühlte ich mich nicht gerechtfertigt, im Hinblicke auf die Verfassung des Judentums und die Notwendigkeit, sofort irgend ein Mittel zur möglichsten' Besserung der Lage zu finden etwas anderes zu tun, als die Erlaubnis zu erlangen, den Vorschlag dem Kongresse zu unterbreiten. Damit die Sache indes für uiis alle ein hinreichend greifbares Interesse habe, war es notwendig, den Vorschlag in eine Form zu bringen, der auf unsere uns allen so teuren nationalen Bestrebungen Eücksicht nehmen würde. Unser Vertreter führte daher einige Zeit hindurch mit den Mitgliedern des britischen Kabinetts und mit den Eessortschefs eingehende Verhandlungen, die einen günstigen Fortgang nahmen. Ich möchte den Anschauungen des Kongresses über die Politik, die die zionistische Bewegung diesen Vorschlägen gegenüber befolgen will, nicht vorgreifen, allein obschon selbstverständlich das jüdische Volk kein anderes Endziel haben kann als Palästina (Stürmischer, langanhaltender, sich wiederholt erneuernder Beifall und Händeldatschen im Saale und auf den Galerien.), und obwohl, was immer das Schicksal des Vorschlages sein mag, unsere Anschauungen über das Land unserer Väter unabänderlich sind und bleiben müssen, so wird der Kongress doch erkennen, welche ausserordentliche Förderung unsere Bewegung durch die Unterhandlungen mit der britischen Regierung erfahren hat.. (Lebh. Beif. und Händeklatschen.) Ich darf sagen, dass unsere Anschauungen in Betreff Palästinas mit voller Offenheit und Ausführlichkeit den Mitgliedern des britischen Kabinetts und den in dieser x^ngelegenheit zuständigen hohen Eegierungsbeamten auseinandergesetzt worden sind. Ich glaube, dass der Kongress Mittel finden kann, von dem Anerbieten Gebrauch zu machen. Dieses Anerbieten wurde uns in einer Weise entgegengebracht, die dazu beitragen muss, die Lage des jüdischen Volkes zu bessern und zu erleichtern (Stürmischer Beifall

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