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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 7

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 7 (sequence 8)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--1851-3477989
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Lord Cromer, die Hoffnung ans, dass der Plan von ihm und den Bäten Sr. Hoheit des Khedive in wohlwollende Erwägung gezogen werden würde. Die Britische Begiernng gab uns anheim, als vorbereitenden Schritt die Entsendung einer Kommission von Fachleuten anzuordnen, die den Landstrich auf seine Eignung zur Besiedlung und auf die Aussichten seiner Kolonisation prüfen sollte. Um die Zustimmung der massgebenden ägyptischen Autoritäten zur Entsendung der Kommission und deren Unterstützung zu erlangen, begab sich unser Vertreter, Mr. Greenberg, versehen mit Empfehlungsschreiben des englischen Auswärtigen Amtes an die ägyptische Begierimg, Ende Oktober nach Aegypten. Lord Cromer und der ägyptische Minister des Auswärtigen nahmen ihn sehr freundlich auf, und gaben nach einigen Verhandlungen ihre Zustimmung zur Entsendungder Kommission. Sie gestatteten f.uch, dass ein Vertreter des ägyptischen Landvermessungsamtes sich der Kommission als Mitglied anschloss. Die Kommission wurde hierauf gebildet und bestand aus den Herren: Ingen. Kessler, Architekt M a r m o r e k , Oberst G o 1 d - s m i d, Ingen. Stephens, Professor Lauren t, Dr. S. S o s k i n, Dr. Hillel Joffe und dem ägyptischen Begierungsvertreter Mr. H u m p h r e y s. Die Kommission kam in Aegypten Ende Januar an und brach anfangs Februar nach der Sinai-Halbinsel auf. Inzwischen verliess unser Vertreter Mr. Greenberg England und ging wieder nach Aegypten, um dem Lord Cromer und der ägyptischen Begierimg den Entwurf eines Charters für einen Landstrich auf der Sinai-Halbinsel zu unterbreiten. (Lebh. Beif.) Kach langen Verhandlungen erhielt unser Unterhändler von der ägyptischen Begiernng ein Schreiben, worin sie sich mit dem Grundsatz des vorgeschlagenen Charters einverstanden erklärt. Dieser bestimmt die jüdische Selbstverwaltung für den in Betracht kommenden Landstrich und gewährt Munizipalrechte für das gesamte bewilligte Gebiet, unter der Voraussetzung, dass die entsendete Kommission einen günstigen Bericht erstatte, welcher der B.egierung die Ueberzeugung beibringt, dass die Besiedlung der Halbinsel tnnlich ist. Die Kommission kehrte anfangs März nach Aegypten zurück und ich reiste selbst hin, um mit ihr zusammenzutreffen. Ich unterbreitete Lord Cromer und der ägyptischen Begiernng verschiedene Vorschläge, betraute jedoch, da ich nach Europa zurückkehren musste, mit den weiteren Verhandlungen ein Mitglied der entsendeten Kommission. Es folgten langwierige Verhandlungen, die jedoch, wie ich mit Bedauern mitzuteilen habe, das Ergebnis hatten, dass die ägyptische Begiernng erklärte, sie sei nicht in der Lage, auf die Sache weiter einzugehen, da das fachmännische Gutachten dahin ging, dass es unmöglich sei, die pelusinische Ebene ausreichend mit Wasser zu ver-

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