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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 434

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 434 (sequence 434)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1808-3477945
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434 wir in den Resolutionen, welche dem A.-C. und dem Auf sieht srathe zur Durchführung übergehen worden sind, Eines immer mitverstanden haben, nämlich die Vorsicht und Gewissenhaftigkeit bei jeder Unternehmung, zu der das A.-C, also der Auf sieht srath seine Zustimmung geben soll. Die grösste Vorsicht und Gewissenhaftigkeit haben wir bei jedem Punkte als selbstverständlich vorausgesetzt. Der Congress würde uns etwas anderes nicht zur Durchführung empfehlen, und wir könnten einen anderen Auftrag auch nicht annehmen. Der Congress hat ferner den ISTationalfonds geschaffen, und zwar cndgiltig. Jetzt sind die rechtlichen Sicherheiten zu schaffen, und'wir werden sie schaffen. Seit der Fassung des Beschlusses habe ich mich bereits an massgebender Stelle erkundigt, ob man in Basel die Errichtung der juristischen Persönlichkeit des Jüdischen ISTationalfonds nicht ungern sehen würde, und habe den Bescheid erhalten, dass dagegen kein Bedenken vorliegt. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Wir werden also unverzüglich die Schritte beginnen und ausser unserer Commission, die Sie gewählt , haben und die Eechtsanwälte aller Länder umfasst, zwei Schweizer Eechtsanwälte eonsultieren. Und wenn ich nun nach dieser ITebersieht über die verschiedenen Arbeiten auch noch das erwähne, was hier die Freude dieser Tage war, so geschieht es, um mit dem besten der Eindrücke, die wir erfahren haben, auseinanderzugehen. Diejenigen Juden, die nicht mit uns sind, können nicht verstehen, was die zionistische Bewegung an positivem Glück für uns schon bedeutet. Es ist bei uns eine Jugend, die treu, manchmal etwas lebhaft treu ist, und auch ein Alter, das wieder jung wird, und wir haben dazu noch die Genugthuung, dass das, was wir im ersten Keimen gesehen haben, vor unseren Augen wächst und stärker wird, und ich glaube heute schon sagen zu dürfen, dass der Weg von der Verrufenlieit als Utopie bis zur Geltung als eine gerechte, politische Aspiration mühsam und vielleicht auch weiter war, als der Weg von dieser Aspiration bis zur VerwiiMiehrmg. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Del. Dr. Schaffer: Töchter und Söhne Zions! Wir sind nun bei nsttPn n*T#2 angelangt; noch wenige kostbare, gezählte Minuten, und der fünfte Congress wird gleich seinen Vorgängern der Geschichte angehören. Wahrlich, Sie haben das neueste Blatt der Geschichte in den mühevollen Tagen und Nächten — möchte ich sagen — mit heiliger Begeisterung und unermüdlichem Fleisse geschaffen, und das Blatt reiht sich den ruhmreichen Abschnitten unserer alten Geschichte ebenbürtig und würdig an. Noch vorgestern haben alle unsere Brüder in allen Synagogen der Welt aus voller Brust mit lauter Stimme gerufen: pinrw PID pm Seid stark, seid stark, lasst uns stark sein! Dies ist der alte jüdische Schlachtruf. In den herrlichen Tagen,

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