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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 419

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 419 (sequence 419)
Language
German, English, Hebrew
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410 Del. Bernstein-Kohan: Ich stelle den Antrag, das* vor der Wahl der Ausschüsse die Anträge der Ooinmissionen verlesen werden, da aus Versehen <den Commissionen das Wort nicht gegeben wurde. Präsident Dr. Herzt: Ich verstehe nicht, wie Sie das sagen können. Ich habe den Antrag verlesen lassen. Herr Buber hat ihn verlesen und motiviert. Ich muss aber gestehen, dass ich mich in einem Irrthum befunden Iiabe; den will ich gestehen und zwar reumüthig. Ich habe den Fehler begangen', dass ich den Herren Buber und Weitzmann das 'Wort gegeben habe. (Beifall.) Das war ein Fehler, den ich begangen habe, weil ich geglaubt habe, dass wir in wenigen Alinuten damit fertig sind. Ich frage die Herren., •ob ich ihnen mit der Motivierung das Wort gegeben habe: Sie haben gesagt, sie werden in je 10 Minuten fertig sein. Ich machte sie aufmerksam, ich werde an die Herren, die seit Tagen vorgemerkt sind, zur selben Frage >das Wort geben müssen, weil ich sonst der Parteilichkeit beschuldigt würde. Aus dem, was ich hiemit nachhole, hat sich dieses Missverständnis und dieser Zwischenfall ergeben. Ich habe den Fehler begangen, den Fehler der Schwäche gegen Herrn Buber. Ich habe dem Culturaussehusse zur Verlesung der Anträge das Wort gegeben und Herr Bernstein-Kohan war im Irrthum. Uebrigens streiten wir jetzt nicht darum, was war und was nicht, sondern gehen wir einfach in die Discussion ein. Sie werden gewiss jeder vernünftigen Rede, die zu einem so interessanten Gegenstande gehalten wird. Gehör schenken. (Widerspruch.) Ich habe Sie um etwas gebeten. Das ist das Versprechen des Präsidiums gegenüber Herrn Lilien einzulösen und jetzt die Hebungsfrage vorzunehmen. Ich bitte Sie, bejahend abzustimmen, dass Avir diese Frage beliandeln. Dabei kann auch über die verlesenen Ausschussanträge gesprochen werden. Vielleicht kommen wir dann doch zu den Resolutionen. Diejenigen, welche dafür sind, dass wir diese Zusage einlösen und über die Hebung sprechen, bitte ich, die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die ^Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) A n g e n o m m e n. Jetzt treten wir in diese Discussion ein und ich bitte, die Liste der ^eingetragenen Redner zu verlesen. Viee-Präsident Dr. Tschlenow (liest): Pazmanik, Klausner, Diesengoff. Rezek, Mozlnsohn, Sbire, Dreisenstock, Mozkin,' Wilensky, Landau, Scheinkin, Schlaposchnikoff, Weitzmann, Aber söhn, S-apir, Bojukanski, Awinowitzki, Masel, Idelsohn, Ben-Ami, Kleinmann, Glücksmann, Goldberg, Berger, LTssischkin, Brzeskovsky, Wortsmann, Rabinowitz, Salkind, Feiwel, Buber, Abrahamsohn, Eliaschow, Eliasberg, JafFe, Bermann, Rosenfeld, Wilensky, Lewinsohn, Uriassohn, Friedländer, Dr. Bruck, Dr. Kornhäuser, Sokolow, Goldberg. ■ de Haas, Clemens, Marmorek, Nisselbaum, Gregoire Lourie. Präsident Dr. Herzl: Es ist ein Antrag von Sokolow gestellt worden, vier Generalredner zu wählen. Wer dafür ist/wolle die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die -Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag ist a n g e n o m m e n. Vicepräsident Dr. Tschlenow-. Herr Dr. Jakobsohn beantragt, die Redeiüauer auf zehn Minuten zu beschränken. (Widerspruch.) Del. Dr. Jakobsohn : Ich ziehe meinen Antrag zurück. 27*

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