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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 391

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 391 (sequence 391)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1765-3477902
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391 5. „Der Congress beauftragt das A.-C, bis Mitte Februar 1902 an alle Vereine, Ortsgruppen und Vertrauensmänner Prospecte des Jüdischen Verlages mit der Aufforderung zuzusenden, sich an den Subscriptionen zu betheiligen und den Veilag in jeder Weise nach Kräften zu unterstützen." 6. „Zur Leitung der culturellen Arbeiten in den einzelnen Ländern wird von jeder Landsmannschaft eine Commission noch auf diesem Congresse gewählt. Jede Commission hat zum Congresse einen Bericht über die cuiturelle Thätigkeit in ihrem Lande auszuarbeiten» Diese Berichte werden vereinigt und dem Congresse im Wege der Drucklegung mitgetheilt. Die Commissionen treten spätestens zwei Tage vor dem Congresse zu einer gemeinsamen Tagung zusammen. Diese Einrichtung wird an die Stelle der bisherigen ständigen Commission gesetzt." Dieser Antrag hat folgende Begründung: Bisher hatten wir eine Cultur-Commission; aber diese war in allen Ländern zerstreut und konnte daher nicht zusammenkommen. Sie hatte sehr gute Absichten, konnte sie aber nicht verwirklichen. Wir decentralisieren jetzt diese Commission, wir vertheilen sie in den einzelnen Ländern, geben jeder ihrlocales Arbeitsgebiet und lassen jede ihren Bericht über ihre Thätigkeit in ihrem Lande dem Congresse vorlegen. Ich habe soeben erfahren, dass der Permanenz-Ausschuss unsere Vorschläge acceptiert hat und die Vorschläge der Cultur-Commission schon nach diesem Sinne formuliert wurden. Ich schliesse mich an und bitte Sie, den weiteren Theil dieses Antrages anzunehmen. 7. „Der Congress wünscht die gesonderte Veröffentlichung der auf diesen Congressen zu den Fragen der Hebung gehaltenen und angemeldeten Referate und deren Verbreitung in handlichen, tadellos ausgestatteten und billigen Ausgaben in zionistischen und nichtzionistischen Kreisen und ersucht das A.-C, zu diesem Zwecke die betreffenden Druckplatten des Protokolies dem Jüdischen Verlage kostenlos zu überlassen." Der Cultur - Ausschuss war deshalb der Ansicht, dass der Jüdische Verlag das übernehmen soll, weil es durch diesen vielleicht besser in nichtzionistischen Kreisen lanciert werden dürfte, weil der Jüdische Verlag mehr Zeit hat, für die äussere Austattung zu sorgen, als das A.-C, und endlich, um unter den ersten Publicationen des Verlages auch eine grosse, moderne, zionistische Kundgebung erscheinen zu lassen. Der letzte Antrag lautet: „Der Congress beauftragt das A.-C, an das Stockholmer Nobellastitut die Bitte zu richten, der neuhebräischen und neujüdischen Literatur den ihr gebürenden Platz in der Bibliothek des Institutes zuzuweisen." Es dürfte ihnen bekannt sein und war auch in der jüngsten Nummer der „Welt" eine Notiz, dass das Stockholmer Nobel-Institut

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