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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 378

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 378 (sequence 378)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1752-3477889
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378 haben, wissen wir, ob wir rechts oder links zu gehen haben* sonst tappen wir im Finstern. Del. Finkelstein (zur Geschäfts-Ordnung) : Es geht nicht an, die Sitzung der Colonialbank" weiter zu verschieben. Die Jüdische Colonialbank ist doch das Werk der Zionisten, und wenn wir jetzt die Debatte über jeden Punkt in die Länge ziehen,, werden wir bis 4 Uhr nicht fertig. Ich beantrage also Sehluss der Debatte über diesen Punkt ohne Anhörung der Redner. Präsident Dr. Herssl: Vielleicht ist es einfacher, wenn wir zwei Generalredner hören ausser Herrn Bojukanski, der davon profitiert, dass ich ihn schon genannt habe. Jene, die..(lafür sind, die Debatte mit Anhörung zweier Generalredner zu schliessen^ wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause:) Angenommen. Ich bitte die Herren Awinowitzki, Aschkenasi, Mandelbaum, Ussischkin, Diesengoff, Bentwich, Tschlenow, Vogelsohn und Berger, sich auf zwei Generalredner zu einigen. Inzwischen hat Herr Bojukanski das Wort. Del. Hojukanskii Zwei Tage hindurch spricht man von der Bank, beschäftigt sich mit kaufmännischen Prägen, Literaten, Journalisten, Aerzte reden sehr viel über commerzielle Angelegenheiten, man spricht so viel, dass man an die Ideale vergisst. Es ist festgesetzt worden, dass der Congress eine gesicherte Heimstätte in Palästina anstreben soll. Es ist beschlossen worden, eine Bank zu gründen, welche das finanzielle Instrument des politischen Zionismus sein soll, das finanzielle Instrument ist geschaffen, es existiert schon. Es handelt sich darum, das finanzielle Instrument kräftig zu gestalten, umso eher wird das Ziel erreicht werden. Dieses ist Palästina und der Charter. Alles andere ist nur ein Palliativ. Die Resolution Farbstein ist vollkommen richtig. Die Bank ist nicht geschaffen worden, um kaufmännische Zwecke, sondern um den Zionismus zu pflegen. Präsident Dr. Hersl: Da die Redner sieh über die Generalredner noch nicht einigen konnten, gebe ich Herrn Behr das Wort zu einem interessanten Gegenstande. Del. BeJir: Wir haben recht wenig Zeit gehabt, uns mit praktischen Dingen zu beschäftigen. Die praktische Arbeit, nämlich die Gegenwartsarbeit, ist ein sehr wichtiger Punkt unseres Programms. Wir haben aus verschiedenen Privatberichten und auch durch die „Welt" erfahren, dass in Prag eine Vorschusscasse ist., welche außerordentlich gut functioniert. Es wäre uns nun interessant, von dem Manne, der die Organisation dieser Casse kennt. Näheres zu erfahren. Ich würde vielleicht den Vorschlag gemacht haben, dass der Herr ein Expose ausarbeite, welches dem Protokoll einverleibt werden könnte. Wenn aber der Herr persönlich uns die Sache vorträgt, können wir ihn, wenn etwas nicht klar ist, interpellieren. Es ist Herr Rezek, der die Sache skizzieren könnte. Ich beantrage, dass wir Herrn Rezek zur Erläuterung dieses Punktes das Wort geben. Präsfdent Dr. Herzi: Ich möchte vorschlagen, dass wir die Organisation der Volksvorschusscasse in Prag, die vorbildlich wirkt, im Anhange des

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