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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 360

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 360 (sequence 360)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1734-3477871
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360 Grenzen von Palästina ein'Gebiet da ist, bezüglich dessen wir mit dem Sultan nicht zu unterhandeln brauchen, in der Grösse von ungefähr 1000 Quadratkilometern unter ägyptischer Herrschaft. Es ist kein Zweifel für alle, welche die Landkarte gesehen haben, dass dieses Gebiet zum engsten Palästina gehört. Ich will damit nicht sagen, dass wir uns jetzt an eine andere Macht wenden sollen, in irgend einem Gegensatze zur türkischen Regierung oder zu den Bestrebungen, die wir bis jetzt gehabt haben. Ich habe reichlich Gelegenheit gehabt, mit eigenen Augen zu sehen, welch ausserordentliches Wohlwollen Se. Majestät der Sultan den flüchtigen Juden gezeigt hat. Ich war in den anatolischen Colonien und habe gesehen, dass er aus seiner eigenen Tasche sehr grosse Bewilligungen gemacht hat, um unseren unglücklichen rumänischen Brüdern zu helfen. Das Wohlwollen der türkischen Regierung und der türkischen Autoritäten bezweifle ich nicht einen Augenblick. Aber die Schwierigkeit, mit der wir bisher zu thun gehabt haben, liegt nicht darin, dass etwa die Türkei nicht willens ist, uns zu helfen, sondern darin, dass man internationale Verwicklungen auf dem Boden von Palästina fürchtet, der ein besonders heiss umstrittener ist. Ich bin der Ansicht, dass unser Anfang auf dem unier ägyptischer Oberhoheit stehenden Theile von Palästina von türkischer Seite sehr gerne gesehen werden wird, denn die türkische Regierung muss sich vor dem ganz Neuen mehr fürchten, als vor dem, was auf sicherer Basis und ohne jede Störung schon angefangen worden ist. Beginnen wir auf diesem Theile des ägyptischen Palästina, so kann keine Grossmacht uns hindern, denn dieser Theil steht unter ägyptischer Verwaltung und unter englischer Protection. Haben wir dort angefangen und dehnt sich dieses Gebiet aus, dehnt sich die jüdische Emigration aus, so dass wir ein weiteres Land organisch brauchen werden, so werden wir den Anfang in den bis jetzt türkischen Theil Palästinas ausdehnen können ohne die geringsten Störungen. Das Gebiet, auf das ich Sie hier hinweise, möchte ich als die offene Thüre zu Palästina bezeichnen, während unsere Anstrengungen sich bisher darauf gerichtet haben, eine geschlossene Thüre zu öffnen. Ich möchte Sie nicht weiter aufhalten und begnüge mich, den Congress auf das dringendste zu ersuchen, dieser Frage die grösste Aufmerksamkeit zu schenken. Der Congress möge selbst darüber schlüssig werden, in welcher Weise das am besten zu geschehen hätte. (Beifall.) Del. Scheinkin: So theuer die Zeit jetzt auch ist, so kann ich doch nicht umhin, eine halbe Minute von meinen fünf Minuten darauf zu verwenden, dem Präsidenten Dr. Herzl und Euch, liebe Brüder, zur Eröffnung der Bank Glück zu wünschen. (Beifall.) Wir wissen, wie viele schwere Stunden es uns gekostet hat, bis wir diesen Moment erlebt haben. Nun aber ist die Bank actionsfähig, und ich stimme mit Herrn Ussischkin darin überein, dass sie in Palästina arbeiten soll. Wenn man sagt, in Palästina sei schwer zu

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