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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 340

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 340 (sequence 340)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1714-3477851
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340 Jetzt bitte ich diejenigen, die für die Resolution Marmorek sind, die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Diese Resolution ist a n geno nun e n. (Beifall.) Herr 8 e h e i n k i n beantragt, .„eine Presscommission zur Ueberwaehung des Parteiorgans und der anderen Blätter, welche mit der Bewegung im Zusammenhange stelle, 7Ai ernennen". Wer für Einsetzung einer Presscomniission ist, wolle die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte tun die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) A n g e n o m m e n. Der Permanenzausschuss wird also auch eine Presscommission Torzuschlagen haben. Del. Dr. Jlappaport: Sie haben eine. Resolution angenommen, die nützlich, aber auch schädlich sein kann. Damit haben wir eine Ausgabe auf uns genommen, welche viele Kosten verursacht und sämmtliche Einkünfte des A.-C. aufzehren könnte. Ich beantrage, dass zur Erhaltung eres Organs ein gewisser Credit dem Redaetionscomite bewilligt werde^ den es keineswegs überschreiten kann. Ich beantrage 3000 Kronen. Wenn aber die Vereine verpflichtet werden, zu abonnieren, so muss das Blatt ein Parteiorgan sein. Präsident Dr. Herzl: Das ist Aufgabe des Presseomites. Del. Dr. Rappaport: Ich möchte ein Regulativ vorschlagen: Die „Welt"' hat sämmtliche Parteischattierungen zu vertreten, nicht einseitig zu sein, wie sie es bis jetzt war. Präsident Dr. Herzl: Ich halte dies für undurchführbar. So weit meine bescheidene Erfahrung in diesen Dingen reicht, glaube ich, dass ein Blatt die Farbe haben muss wie das A.-C. Sonst müsste ein anderes A.-C. gewählt werden. Del. Dr. Jlappaport: Ich beantrage einen Zusatz: Das Presscomite ist dem Congresse verantwortlich und kann vom nächsten Congresse zur Verantwortung gezogen werden. Präsident Dr. Herzl: Das ist selbstverständlich., da es vom Congresse gewählt wird. Del. Dr. Jlappaport'. Ich beantrage, dass der Congress einen Credit von oCOO K bewilligt. Präsident Dr. Herzl: Ich halte diesen Antrag für unpraktisch, weil er zur Voraussetzung hätte, dass wir hier über die ganzen Zeitungsverhältnisse sprechen. Man kann nicht plötzlich eine Ziffer hineinwerfen, insbesondere wenn wir nicht in der Budgetberathung stehen. Del. Dr. Jlappaport: Es könnten sonst alle Einnahmen ausgegeben werden. Präsident Dr. Herzl: Herr Dr. Rappaport beantragt, für die „Welt" einen Ausgabenbetrag von 5ÖÜ0 K zu bewilligen. Das A.-C. spricht sich dagegen aus, da es nicht praktisch ist, weil man in dieser Weise nicht eine Ziffer in die Discussion hineinwerfen kann, weil die Bedürfnisse der „Welt" diesen Betrag überschreiten, endlich., weil es sich darum handelt, die Lasten zu repartieren auf diejenigen, die ein Interesse daran haben, das Blatt zu lesen. Wer für den Antrag Rappaport ist, wolle die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) A b g e 1 e h n t.

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