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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 309

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 309 (sequence 309)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1683-3477820
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300 daran, Ihre Wünsche zu erfahren,, denn wir wollen nur, was Sie wollen, und Sie, was wir wollen. Ich begreife überhaupt nicht, wie man hier die Colonialbank in einen Gegensatz zum Congresse gebracht hat. Die Colonialbank ist nur eine Abtheilung des Zionismus, weiter nichts; wenn wir ruhig und systematisch arbeiten wollen, bei der Colonialbank als Kaufieute und hier als Politiker, dürfen wir die beiden Dinge nicht zusammenmischen. Ich mache Ihnen auch einen Vorschlag. Bestimmen Sie durch eine .Resolution, dass die Mitglieder des Directoriums zu den Conferenzen zugezogen werden können, und ich kann Ihnen die Versicherung geben, dass die Directoren sich sehr geehrt fühlen werden, wenn sie aufgefordert werden, einer Conferenz beizuwohnen. Wir werden es gewiss gerne thun. Aber eine Bestimmung* darüber dürfen Sie unter keinen Umständen aufnehmen. Sagen Sie einfach: Die Directoren können cooptiert, sie können zugezogen werden; damit haben Sie den Zweck erreicht. Sie haben damit weiters erreicht., dass einfür allemal festgesetzt ist, was der Congress, was die Colonialbank, was der Natiunalfonds und was alle anderen Dinge sind. Wir wollen systematisch arbeiten, sonst kommen wir nicht vorwärts. Del. Finlcdstein : Ich sehiiesse mich vollkommen dein Antrage des Herrn Wolffsohn an. Del. llandelbaum: Es wurde ein Amendement eingebracht, dass die Directoren zur Jahresconferenz nicht beigezogen werden sollen. Ich finde das absolut nicht zulässig. Ein Grund wurde nicht angegeben, es wurde einfach die Theorie aufgestellt. Die Herren Directoren sind doch schliesslich speeiell diejenigen, die am allermeisten und allerersten in die inneren Operationen d^r Bank eingeweiht sind. Wenn es sich darum handelt, darüber Beschlüsse zu fassen, so muss doch unbedingt dasjenige Organ da sein, welches Aufschlüsse gibt. Nachdem aber zweierlei Meinungen hier vorherrschen, so linde ich den Mittelweg darin, dass man die Herren Directoren zu den Versammlungen mit einberuft. Nachdem sie aber bei einer derartigen Versammlung einer gewissen Censur, einer Controie unterliegen, so sollen sie kein deliberatives, sondern nur ein consultatives Votum haben. Del. Dr. Wilcnslci: Ich sehiiesse mich ganz der Meinung des Herrn Vorredners an, namentlich aus dem Grunde, dass die Directoren wohl Zionisten sein können, es aber nicht zu sein brauchen. Wir verlangen ja nicht von den Directoren, dass sie Zionisten und Schekelzahler sein sollen. Wir haben wohl zur Zeit Directoren, die Zionisten sind, aber es können auch andere sein. Es handelt sich liier um eine Geschäftssache. In den Statuten steht nichts darüber. Deshalb sage ich, wir dürfen die Directoren dem Comite nicht mit beschliessender, sondern nur mit berathender Stimme beiziehen. Vicepräsident Dr. Nordam Die Sachlage ist die: Der Antrag Tschlenow ist angenommen. Nun besteht dazu ein Zusatzantrag Cowen, der modificierfc wurde. Nach seiner Modification im Sinne der Ausführungen des Herrn Dir. Wolffsohn lautet er so, dass die Directoren und der Manager wohl eingeladen werden, dass es aber bei ihnen steht,

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