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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 246

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 246 (sequence 246)
Language
German, English, Hebrew
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246 gerade im Gegensatze zu dem, was ich vorschlage. Wir wollen die Eintheilung nicht in deduetiver Weise., sondern die Rayons sollen sich organisch, aus den Vereinen heraus, bilden, vielleicht werden drei sein, vielleicht fünf, das können wir nicht bestinnnen. Wenn wir sagen, theilen Sie das Land in 4 Rayons, und diese Eintheilung entspricht nicht den Bedürfnissen, ist die ganze Sache zwecklos gewesen. Ich komme immer auf das Princip zurück, worin ich den ganzen Wert der ganzen Organisation sehe., dass Sie suchen müssen, die Organisationen von unten herauf zu bauen. Ich würde überhaupt dafür sein, aus dem Entwürfe der Organisation die ganze Sache zu streiv,.__Nna die sich darauf bezieht, dass mehrere Vereine einen Ausschuss wählen können. Denn wenn das Landescomite einverstanden ist, können Sie es thun; wenn aber das Landescomite nicht einverstanden ist, so ist das überflüssig. Ich komme darauf zurück, es ist die einzige richtige Form, das, was im Paragraph gesagt werden will, zu formulieren: „So weit die Gesetze des Landes es gestatten, haben die zionistischen Vereine sieh zu einer Landesorganisation zusammenzuschliessen. Diese steht unter Aufsicht des A.-C.-Mitgliedes oder der Gesammtheit der A.-C.-Mitglieder des Landes.'' Ich bemerke, dass dort, wo eine Federation besteht, diese erhalten werden soll, selbst für den Fall, als die Zahl der Vereine vielleicht sich vermindert. Wir müssen trachten, alles, was organisiert ist, zu erhalten, und wenn es möglich ist, wie Dr. Bernsteiii-Kohan gesagt hat, dass in einem grossen Agitationsgebiete es immer nur eine Federation geben wird,, wird dies die Arbeit sehr vereinfachen. Man darf aber das Leben der Bewegung nicht einsperren in solche Agitationen. Del. Reich: Ich bemerke, dass eine Verwirrung entstanden ist. Die Herren glauben, namentlich Ussisehkiii, dass von hier aus eine Knebelung der Landesorganisation stattfinden soll. Das steht in keinem der Paragraphen, sondern es ist einfach die Vorschrift stipuliert, dass sich jedes Land organisieren muss. Im § 6 steht: Jede Landesorganisation soll einen Vorstand haben, nicht vom Congresse ernannt, wie es Herr Mandelbaum vermeint, sondern von der Delegiertenversammlung des betreffenden Landes. Die Organisation muss von unten aus erfolgen. Nicht der Congress wählt den Vor stände das ist falsch, infolge dessen auch alles, wTas daraus gefolgert wird, unrichtig. Auch der zweite Passus des § 6 wurde missverstanden. Es handelt sich darum, dass einzelne Gruppen zusammentreten können, um die Arbeit zu erleichtern. Wenn wir eine neue Organisation schaffen, handelt es sich nicht darum, die Organisation zu erweitern, sondern sie etwas näher zu bringen. AVenn wir eine Landesorganisation schaffen, können wir sagen, dass es derselben möglich ist. Unterabtheilungen zu bilden, Districte u. s. w. Del. Dreisen stock: Herr Ussischkin widerspricht sich selbst. Wie der Congress nicht die Verhältnisse jedes Landes kennt, so kennt auch das Landescomite nicht die Verhältnisse der Vereine. Wir können nicht beschliessen, dass ein Landescomite sein muss. Ich kann aber auch nicht der Ansicht beipflichten, dass wir dem Landescomite gar nichts zuschreiben sollen. Das Landescomite könnte beschliessen, für Russland braucht man keine Wahl, Russland kann

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