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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 245

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 245 (sequence 245)
Language
German, English, Hebrew
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245 Rechnung, dass hier nicht etwas Sprödes, Undurchführbares verfügt werde. Das ist das Bedenken, in welchem ich ihm beipflichte. JSTun komme ich aber zu dein, worin ich Herrn Schlaposchnikoff beipflichte, dass wir nämlich eine Form finden müssen, aus dem Leben, wie Sie sagen, aus den Vereinen, wie ich sage, und dass wir die Vereine anregen, sich selbst eine Organisation zu finden. Jetzt spreche ich wieder in Ihrem Sinne; da bin ich mit Ihnen einverstanden, dass wir die Erfahrungen aus dem Leben gewinnen sollen. Wir sollen aber ermöglichen, dass ein Leben entsteht, wir sollen Leben in die Vereine bringen. Erst dann werden wir daraus Erfahrungen ziehen können. Die Herren meinen es sehr gut, aber vielleicht haben Sie doch nicht das Definitive und Sie haben eine zu grosse Verantwortung. Diese Verantwortung will ich den Herren abnehmen, indem sie nicht allein bestimmen sollen, sondern der Gesammtgeist der Vereine. Del. Dr. Schlaposchnikoff: Die Freiheit soll den Zionismus schaffen, nicht die Unterdrückung. Sie wollen die Freiheit für ein so grosses Volle wie in Russland unterdrücken; dort müssen drei Federations sein. Del. Handelbaum: Hochgeehrte Versammlung! Ich möchte unbedingt eintreten für. den Antrag Ussisehkin. Wir, die Delegierten von Rumänien, haben heute einen Friedensvertrag geschlossen. Wir haben als Vorbild das neu zu schaffende Statut genommen und aeeeptieren, dass der Wirkungskreis für Rumänien auf 4 Rayons vertheilt werde. Wir sind sicher dass unsere Section diesen Beschluss sanetioniert. Wir sind aber nicht sicher., dass unsere Sehekelzahler es uns verzeihen werden, wenn wir ihnen ein Landescomite aufdrängen werden. Ich bin daher dafür, dass dieser Antrag zurückgewiesen werde an das Comite, sonst haben wir eine Rebellion in Rumänien und der Frieden ist zunichte, weil sie sich nicht ein Landescomite werden aufdrängen lassen. Uebrigens ist der Artikel auch nicht complet, denn es heisst im letzten Alinea: Wenn einige Sectionen, einige Vereine sich abtrennen von der General-Federation, können sie sich ein Verwaltungs-Comite selbst wählen. Es ist also nicht präcisiert, wie viele solcher Vereine, wenn sie abtrünnig werden, sich selbst ein Comite wählen können. ISTun kommt Herr Dr. Herzl und sagt: Wenn 50 Vereine sich abtrennen, können sie eine separate Gruppierung bilden und sich in directen Verkehr mit dem A.-C. setzen. Dies ist auf Rumänien nicht anwendbar. Was hat das überhaupt für einen Zweck? Entweder statuiert nian, dass eine gewisse Anzahl Vereine in Proportion zu den Vereinen im Lande — z. B. ein Fünftel — sieh vom Landescomite abtrennen können oder man möge sonst den Artikel an das Organisations-Comite zurückschieben. Dr. Herzl: Ich möchte dem Herrn Vorredner antworten, dass uns auf dem Congresse der Friedensschluss innerhalb einer Landsmannschaft nichts angeht. Wir können nur bedauern, wenn Differenzen im Laufe des Jahres vorkommen und diese Differenzen können für uns ein Anlass sein, andere Bestimmungen zu treffen; aber ein Friedensschluss kann uns kein Grund sein, Bestimmungen zu unterlassen. Es handelt sich nicht um Personen, welche gegenwärtig Frieden schliessen, sondern darum, für die Zukunft die richtige Basis zu geben und die Eintheilung eines Agitationsgebietes in Rayons ist

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