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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 232

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 232 (sequence 232)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1606-3477743
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232 meine, dass er mit seinem Vorschlage, Zionistentage nach Art der Katholikentage abzuhalten, unsere Bewegung vermindert. Nichts hindert uns, solche Demonstrations-Zionistentage zu halten, nicht nur alle zwei Jahre, sondern jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag (Beifall), und Sie wissen, dass der Ausbruch von Massen immer ein sehr begrenzter ist. Man kann nur applaudieren oder zuschauen, man kann nur demonstrieren für oder gegen. Ich glaube aber, dass unsere Bewegung nicht nur im Wachsthum, sondern in wachsender Differenzierung begriffen ist, die fortwährend neue Fluctuationen entwickelt und nicht auf das allzu einfache Auskunftsmittel von Demonstrationslagen beschränkt werden soll Demonstrationsobjecte sind auch die Arbeitscongresse, wie wir soeben gesehen haben (Heiterkeit), und Herr Muzkin würde vielleicht auf einem solchen Demonstrations-Zionistentage Gefahr laufen, das Schicksal der Gäste des Heliogabal zu theilen. (Heiterkeit.) Etwas sehr Wichtiges ist in den Bemerkungen M <zkins enthalten, das ist seine Kritik des Entwurfes Ussischkins, und erlaube ich mir zu bemerken, dass ich zum grössten Theile mit diesen seinen Ausführungen einverstanden bin. Ich stehe auf dem Standpunkte, den ich in meiner Einleitungsrede ni<ht g. nügeud betont habe, dass das Neue in unserer Organisation nch von dem bisherigen principieli dadurch unterscheiden sollen, dass wir statt des deductiven Verfahrens, welches wir bisher hatten, eine Induction des Volksausdruckes herbeiführen sollen (Beifall), dass der Aufbau unserer Organisation von unten herauf geschehen soll und nicht durch eine Bestimmung von irgendeiner Gentraibehörde, die sich im Laufe der Jahre accreditiert hat. Diese Gentraibehörde soll möglichst oft wechseln, ich wage nicht zu sagen möglichst bald. Jedenfalls bin ich der Ansicht Mozkins, dass wir diesen Aufbau von unten vornehmen. Was er von der Anzahl der Schekelzahler gesagt hat, kann ich im Augenblicke nicht entscheiden. Ich möchte aber Ihre Aufmerksamkeit darauf lenken, ob es nicht angezeigt wäre, die erste Wahlgruppe aus einer grösseren Anzahl von Schekelzahlern zu wählen. Ich möchte nicht fixieren, ob wir nicht thatsächlich schon dazu übergehen sollen, die erste Wahlgruppe aus 200 oder mehr Schekelzahlern zu wählen. Dagegen möchte ich unbedingt darauf beharren, was ich unbedingt von der Gommission beantragt habe, in welcher ich der Referent zu den Organisati ons-An trägen bin. Ich bin nicht Referent des Organisation-Ausschusses, sondern Referent des A.-C., und wir glauben, dass wir auf dieser fünfjährigen Beschränkung für das Wahrecht in das A.-G. bestehen sollen. Delegierter kann werden, wer aus der ersten Ortsgruppe als tüchtiger und geeigneter Mann gewählt hierher kommt. Zur Leitung der gesammten Aufgaben derBewegung, glaube ich, müssen wir schon eine gewisse Beschränkung statuieren, und diese Beschränkung ist gewiss

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