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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 120

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 120 (sequence 120)
Language
German, English, Hebrew
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120 5—6°/0 beträgt, bei nur 4% Bevölkerungsantheil. darf nicht Wundernehmen. Man weiss zur Genüge, mit welchen Mitteln die russischen Militärbehörden dieses hohe Goniinpent aus der decrepiden jüdischen Bevölkerung herauspressen. Jedenfalls ist es nicht wahr, dass die Juden in Russland sich besonders häufig der Militärpflicht entziehen. Nach alledem kann kein Zweifel bestehen, dass das lebende Geschlecht der Juden einer wesentlichen physischen Regeneration anheimgefallen ist. Dieses Uriheil erleidet auch keinen Eintrag,, wenn man trotzdem in Russland und Galizien, vor allem in den Judenvierteln von London und New-York, zahlreiche jener ausgemergelten Judengestalten die schwersten Körperarbeiten verrichten sieht. Es ist nicht nur eine schöne Redensart, sondern es steckt viel physiologische Wahrheit in den Worten von Soloweitschik: „C/est avec les neifs plutöt qu'avec le corps que Touvrier juif travaille", mit den Nerven viel mehr, als mit den Muskeln arbeitet der jüdische Arbeiter. Weit mehr noch, als bei körperlicher Arbeit, die einem kraftlosen Organismus aufgezwungen wird, leidet das Nervensyst.e m bei den Hunderttausenden,, welche an den aufregenden Kämpfen des Handelslebens activen Antheil haben. Vollends die geistige Arbeit und Ueberarbeit, welcher die Juden seit Jahrhunderten fröhnen, reibt die Nerven auf, und es ist bezeichnend, dass mein anfangs citierter Gewährsmann schon 1777 von . der „ganz besonderen Empfindlichkeit jüdischer Nerven" spricht. Wie die Juden ihre Kinder dem Moloch der Wissenschaft und Gelehrsamkeit noch heute opfern, statt sie mehr einer gesunden landwirtschaftlichen oder handwerksmässigen Beschäftigung zuzuführen, lehrt ein Blick auf folgende Zahlen:. 1890 waren unter den deutschen Studenten 96% Juden, das ist mehr als das Siebenfache ihres Bevölkerungsantheiles. 1898 waren an den höheren Schulen Preus-ens 8°/0 der Schüler Jaden, an den niederen Schulen nur 0*65%. Zwischen 1860 und 1880 hat sich in Oesterreich der Procentsatz der Jaden verdoppelt und verdreifacht, in Russland verdoppelt bis verfünffacht. In der Bukowina zählen die Juden 10°/0 der Bevölkerung, aber 40—50% ist ihre Frequenz an den höheren Schulen. Kein Wunder, dass da die Zeichen, welche einer Entartung des Nervensystems zugeschrieben zu werden pflegen, besonders augenfällig sind. In Preussen kamen 1895 auf 100.000 Seelen: Blinde Taubstumme Geisteskranke 66 90 250 bei Christen.. 83 136 500 bei Juden. In Oesterreich waren 6-8°/0 der Geisteskranken Juden bei nur 4-8°/0 Bevölkerungsantheil. Unter den Truppen in Kiew kamen 1895 Wahnsinnsfälle vor: bei den Christen 0-9%, bei den Juden

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