Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 119)
- Language
- German, English, Hebrew
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119 .Percentsatz der höheren und höchsten Lebensalter so viel grösser bei den Juden, dass selbst das Geburtendeficit und die dort höhere Kindersterblichkeit ausgeglichen wird und also auch dort die mittlere Lebensdauer bei den Juden noch etwas höher bleibt. Gerade diese hohe Greisen zitier scheint mir die Annahme zu rechtfertigen, dass neben den angeführten Momenten auch ein biotischer Vorzug des jüdischen Stammes der höheren Lebensdauer zugrunde liegt. Die anderen hochinteressanten Daten der Statistik erklären sich zur Genüge ausactuellen Momenten, den Bedingungen des äusseren und inneren Lebens der jüdischen Voiksmassen. Nur die Deutung der relativ geringeren Fruchtbarkeit ist wesentlich complicierter und kann hier umso eher beiseite gelassen werden, als die Beziehungen dieses Punktes zur Frage der Entartung noch sehr problematisch sind. Viel durchsichtiger in diesem Belang sind eine Reihe anderer Erscheinungen. Thatsache ist, dass die Kör per grosse der ■Juden auffallend niedrig ist: nach russischen Militärstatistiken nur 163 cm im Mittel, gegen 165—170 bei Nichtjuclen; nach wissenschaftlich vergleichenden Messungen an Russen, Tscherkessen, Esten, Juden, Negern 164 cm gegen 168—173 bei den anderen. Im übrigen braucht man nur einige Stunden das Slra>senbild einer europäischen Grossstadt zu betrachten, um aus unmittelbaren Eindrücken die Sicherheit zu gewinnen, dass der Jude eine wesentlich kleinere Statur besitzt als der Nicht]ude. Uebereinstimmend sind alle Untersucher ferner in der Angabe, dass bei Juden unverhältnismässig häufig der Brustumfang kleiner als die halbe Körperläuge ist, ein Zeichen mangelhafter Bildung des Thorax; solche Engbrüstigkeit fand sich bei 60°/0 der jüdischen Steilungspflichtigen Russlands. Nicht zu bezweifeln ist auch eine Schwäche des Muskelsystems; auf diese ist jedenfalls auch die ausserordentliche Häufigkeit von Plattfüssen und Eingeweide-brüchen zurückzuführen, wohl auch die Neigung der Juden zu Krampfadern und Haemorrhoiden. Ein mit diesen Einzelzügen übereinstimmendes Gesammtbild körperlicher Minderwertigkeit empfangen wir aus der Aushebung s-S t a t i s t i k. In Deutschland sind unter 1000 ins Heer eintretenden Männern 9 Juden, bei 12°/0o Bevölkerungsantheil. Von den deutschen Studenten hatten 1886 den Dienst mit der Waffe gethan oder dienten eben: Christen 63°/0^ Juden 52°/0- Natürlich: jene Adelsfamilien, deren uralte Tradition es verlangte, dass die Söhne Officiere wurden, jene Bürger und Bauern, die sich frei im Waffenwerk üben konnten, die mussten gewiss grössere, stärkere, waffenfähigere Männer hervorbringen, als die Schar der Juden, die nicht Waffen tragen durften. In Oesterreich sind jetzt 3*9% Juden unter den Soldaten, fast l°/0 weniger, als in der Bevölkerung. Dass in Russland die Zahl der eingestellten Juden