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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 82

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 82 (sequence 82)
Language
German, English, Hebrew
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82 nicht, worüber discutiert werden soll; man spricht über alles Mögliche, nur nicht zur Sache. Ich würde daher den Antrag stellen, dass wir über dieses Thema in erster Linie einen Bericht, entweder seitens der Direction der Bank oder seitens des Aufsiehtsrath.es, des A.-C, anhören und dann erst in die materielle Frage eingehen. (Beifall.) Präsident Dr. Eerzl: Ich glaube, dass in der Discussion0 wie sie bei uns eingeleitet worden ist, Gelegenheit vorhanden ist, dass die Delegierten Interpellationen stellen, welche entweder von dem Vorsitzenden des Directoriums der Bank oder von dem Aufsichtsrathe werden beantwortet werden. Was die Geschäftsgebarung der Colonialbank betrifft, so ist der Bericht der Directoriums bereits im Druck, selbstverständlich mit der Bilanz. Ich kenne sie, und die Herren werden sie am 30. in der Generalversammlung der Bank kennen lernen. Das sehliesst aber selbstverständlich nicht aus, dass Siehier Anfragen producieren und diese hier genau in dem Sinne beantwortet werden, wie es die Interpellanten wünschen. Aber Sie können doch nicht annehmen^ dass man jetzt hier den Berieht der Generalversammlung vorliest. Es liegt ja gar nicht die Absicht vor, irgend einer Frage auszuweichen, oder einen Thatbestand nicht so auszubreiten, wie es gewünscht wird. Es müssen nur die einzelnen Delegierten die Fragen so richten, wie sie die Antworten wünschen. Ich fasse nämlich die Debatte über die Colonialbank hier als eine politische auf, während das Geschäftliche in die Generalversammlung gehört. Del. Dr. Bycliotvslci (zur Geschäftsordnung) : Ich unterstütze den Antrag Farbstein und möchte Folgendes vorschlagen: Wir hatten in Warschau eine Vorconferenz, welche speeiell die zukünftige Thätigkeit der Bank betraf. Wir arbeiteten daran zwei Tage und Nächte. Ich möchte nun vorschlagen, dass wir Ihnen das Programm vorlesen, zu welchem wir in Warschau gelangten. In diesem Programm sind alle Fragen bereits berührt, die hier in Betracht kommen können, darnach wird die Debatte eingeschränkt werden können und nicht so uferlos sein, wie Dr. Farbstein es befürchtet. Die erste Frage ist die, ob die Bank überhaupt zu arbeiten beginnen soll, und wenn diese Frage bejaht wird, wo, ob in Palästina oder in der Diaspora. Ich stelle aber den Antrag, dass die Debatte über die Bankfrage in dieser Richtung eingeleitet werde. Vice-Präsident Dr. Tsclilenow: Es ist von mancher Seite noch der Wunsch geäussert worden, ergänzende Ausführungen über die Bankfrage von competenter Seite zu hören, andererseits ist eine ganze Reihe von Rednern eingetragen, die etwas über die Bank zu sprechen haben. Ich schlage also vor, jetzt zunächst die Redner in der Reihe der Eintragung sprechen zu lassen. W^er dafür ist, dass wir die Herren Redner in der Reihenfolge, wie sie in der Liste eingetragen sind, hören, möge die Hand erheben. Dr. Weitzmann (übersetzt den Antrag des Vorsitzenden ins Russische). Präsident Dr. Eerzl übernimmt den Vorsitz. Del. Rosenthal (zur Geschäftsordnung) spricht russisch. Dr. Weitzmann (übersetzt) : Herr Rosenthal meint, dass die Antwort, welche Herr Dr. Herzl ertheilt hat, unrichtig sei, dass die hier aufgeworfene Frage in die Generalversammlung gehöre, denn es handelt sich für den Congress, festzustellen, in welcher Richtung die Bank arbeiten soll. Darum niüsste-

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