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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 150

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 150 (sequence 150)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 150 — wie der Congress nicht in der Lage ist, Herz und Nieren eines jeden zu prüfen, ob er immer unsere Stimmungen in der Bank vertreten wird. : Ich bin ferner der Ansicht des Herrn Dr. Jasino wsky, dass es nicht angezeigt ist, die Statuten jährlich zu wechseln. Man wirft unserer Bewegung so vor, dass sie etwas Verschwommenes ist. Wenn man nun der Welt das Schauspiel bietet, dass man schon eine ausserordentliche Generalversammlung abhalten muss zur Statutenänderung, so wird das nicht gut sein. Ich will mir auch erlauben, den Bericht des Bankreferenten zu kritisieren. Derselbe ist nicht mehr als eine schöne Einleitung. Einen eigentlichen Bericht haben wir nicht gehört. Wir haben gedacht, dasswir einen Bankbericht mit Zahlen und Daten erhalten werden, wir haben aber nichts davon gehört. Wir wären neugierig zu erfahren, wie viel Actien gezeichnet worden sind. Indem ich den Herrn Referenten bitte, dem Plenum diese Mittheilungen zu machen, habe ich geschlossen. Del. Wolffsohn: Meine verehrten Damen und Herren! Nach-' dem das Bank-Comite seinen Bericht hier erstattet hat, hat e& geglaubt, dass der Congress den Bericht in einer andeien Form entgegennehmen wird, als es wirklich der Fall war. Insbesondere die Auseinandersetzungen des Herrn Motzkin haben wir als Antwort auf unseren Bericht nicht erwartet. Ich habe hier aber im Namen der Giünder der Bank — ich will nicht sagen, des Directoriums — die als Gründer in die Statuten eingetragen sind, mit Ausnahme eines einzigen Herrn, der leider hier nicht anwesend ist — die Erklärung abzugeben, dass wir gerne auf die Gründershares verzichten (Lebhafter Beifall und Händeklatschen), und noch mehr, dass wir das Actions-Comite seines uns gegebenen Versprechens entbinden. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Meine verehrten Damen und Herren! Wir alle sind mit unserem Namen und dem Ganzen, was wir sind und haben, für die Bank eingetreten, nicht für Gründershares und nicht für die Ehren, die uns hie und da ein Redner in sehr liebenswürdiger Weise erweisen, wollte. Wir treten für den Zionismus ein und für nichts anderes. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Wenn wir das Versprechen des Actions-Comites angenommen haben, thaten wir es, weil wir selbst geglaubt haben, dass, solange wir leben, wir stets unwandelbare Treue dem Zionismus bewahren werden. Ehrenhalber oder für irgendeine Belohnung haben wir nicht gearbeitet. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen.) Es wäre geradezu ein Misstrauensvotum, wenn Sie das von unsgeglaubt hätten. Nur eine geschäftliche Bemerkung noch. Dr. Ebner hat soeben meinen Bericht kritisiert. Er hat da aber den Congress mit der Generalversammlung verwechselt. In der Generalversammlung werden wir über Zahlen u. s. w. sprechen. Da werden wir einen Bericht über die Bank geben. Das Bank-Comite hatte ausschliesslich darüber zu berichten, was im Vorjahre

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