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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 133

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 133 (sequence 133)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— i;u — Del. IVSotzkm: Herr Schenkin beantragt, dass wir zunächst als Congress unsere Resolutionen fassen und damit den Aufsichtsrath beauftragen, abgesehen davon, ob die Resolutionen durchgeführt werden oder nicht. Del. Sefr: Es wurde uns nicht erklärt, wann die Zeit ist, da wir unsere Wunsche mittheilen sollen. Vors. Dr. Herz!: Wir benützen zur.Publicität eben, was wir haben. Gibt es ein anderes officielles Organ? Del. Dr. iVlenczel (zur Geschäftsordnung): Ich halte die ganze Bankdebatte für verfrüht, weil wir uns in der Sache nicht auskennen. Wenn Herr Prof. Belkowsky noch so oft sagt, dass ein Paragraph geändert werden soll, so werde ich doch nicht zustimmen, weil ich mir darüber kein Urtheil bilden kann, ob die Aenderung richtig ist. § 1 betrifft den Zweck der Bank. Ueber diesen können wir uns aussprechen. Ich werde daher dem Präsidium zustimmen, wenn es sagt, dass die Aenderung des § 1 in Form einer Resolution dem Aufsichtsrathe mitgetheilt, über alle anderen Aenderungen aber nicht discutiert werden soll, bis wir wissen, dass diese Ansicht richtig ist. Die wenigsten unter uns sind Fachmänner und wissen nicht, ob die vorgeschlagenen Aenderungen nicht schlecht sind. Ich bitte, es also bei der Aenderung des § 1 verbleiben zu lassen, die anderen aber bis zum nächsten Congresse abzulehnen. Delo Motzkin: Es ist eine Täuschung des Herrn Vorredners, wenn ■er glaubt, dass wir uns mit der Bank nicht betasst haben. Wir haben uns ein ganzes Jahr damit befasst (Beifall) und die Statuten der Bank gründlich studiert. Ich bedaure. dass Herr Prof. Bei k o w s k y anstatt unserer hauptsächlichsten Wünsche eine lange Reihe von Aenderungen. die vielleicht auch wichtig sind, die wir aber im Plenuni nicht vorbringen wollten, vorgebracht hat. Es handelt sich im ganzen um zwei Dinge, diese wollen wir erörtert haben: Erstens um die Aenderung des § J, ohne welche wir nicht zurückkehren können, und zweitens um eine Beschlussfassung in Bezug auf die Grüncleractien. Das ist ein Paragraph, der bereits auch sehr viel besprochen worden ist und sich darauf bezieht, dass von hundert Gründeractien zwanzig verschenkt werden können. Es wurde erörtert, was man unter „verschenken" versteht, ferner wurde erörtert, ob es temporäre Actien sind, oder ob dieselben für immer verschenkt werden können. Diese wichtige Frage können wir entscheiden, und ich weiss nicht, warum die Mitglieder des Aufsichtsrathes uns nicht ihre Ansicht darüber sagen können. Es ist dies eine wichtige Frage für unsere weitere Agitation. Wenn wir für diese Frage nicht Zeit gewinnen, können wir nicht agitieren. Wir müssen dieser Sache einen Theil des morgigen Tages widmen, und ich beantrage, heute überhaupt keine Abstimmung vorzunehmen. Del. Dr. Kokesch: Meine Herren! Gegenüber den Ausführungen des Hrn. Motzkin habe ich zu bemerken, dass, wie schon der Herr Präsident erklärt hat, bezüglich des § 1 der Aufsichtsrath die vorgeschlagene Aenderung übernimmt. Bezüglich der anderen Punkte möchten wir von Herrn Motzkin hören, was er wünscht. Vielleicht können wir uns gleich darüber entscheiden, ob wir sie annehmen. Vors. Dr. Herz!: Bevor ich Ihnen, Herr Motzkin, das Wort gebe, möchte ich Sie bitten, nicht agitatorische Worte gegen das Actions- Comite anzuwenden, bevor Sie sich informiert haben. Von einer Verschenkung der Gründeractien ist nirgends die Rede. Ich habe mich beeilt, Ihnen heute nachmittags eine Erklärung abzugeben, dass ich nicht

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