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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 132

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 132 (sequence 132)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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•worden. Der Bankausschuss hat sich nun mit einigen der wichtigsten Vorschläge beschäftigt, und zwar mit § 1, ferner mit der Frage der Gründeractien und des Aufsichtsrathes. Da sind ganz specielle Anträge gestellt worden. Wenn es mir erlaubt ist, werde ich in ganz kurzen Worten das hervorheben, was vom Bankausschusse beantragt worden ist. Vors. Dr. Herz!: Nun. meine Damen und Herren, im Namen des bisherigen Aufsichtsrathes. für den ich zu sprechen autorisiert bin, und vermuthlieh auch für den folgenden, wenigstens noch für den in diesem Jahre folgenden, muss ich Ihnen sagen, dass wir eine Resolution,.welche uns verpflichten soll, alle diese Aenderungen durchzusetzen, die wir eben kennen gelernt haben, in keinem Falle annehmen werden. Wir können, diese Sache nicht übers Knie brechen lassen und heute einen Auftrag' annehmen, von dessen Ausführbarkeit w^ir nicht überzeugt sind. Wir müssten diese Sachen Tage hindurch besprechen. Dieses Memorandum, dessen Ausarbeitung ein halbes Jahr in Anspruch genommen hat, in einer Viertelstunde umzustossen und einfach die Resolution anzunehmen, die der Bankausschuss vorgeschlagen hat, wäre von unserer Seite etwasleichtfertig. Stellung nehmen wir nur zu § 1. Die Resolution, in sofern e sie sich auf die Aenclerung des § 1 bezieht, nehmen wir zur Durchführung" an, wonach also der Aufsichtsrath die Äenderung des §1 im bekannten Sinne im kommenden Jahre durchzuführen hat. Wir wollen nach unseren Kräften versuchen, diesen Auftrag durchzuführen, in soferne wir nicht auf unübersteigliche Hindernisse des englischen Rechtes stossen. Ein Engagement können wir nicht übernehmen. Was die anderen Aenderungen betrifft, können wir sie so blindlings nicht übernehmen, wohl aber können wir vom Congresse den Auftrag annehmen, sie in Erwägung zu ziehen und am nächsten Congresse darüber einen reifen Bericht zu erstatten und sie, soweit es möghchwar, auch zu berücksichtigen, aber nur, insoferne es nach unserer Ueberzeugung möglich ist, einen anderen Auftrag können wir nicht annehmen. Del. Adolf Rosenblüh : Meine Damen und Herren! In den Bank- Ausschuss gewählt, haben wir uns mit den Statutenänderungen, die Ihnen der Herr Berichterstatter vorgelesen hat, beschäftigt. In der Erwägung nun, dass die Statutenänderungen einer Bank von sehr grosser Wichtigkeit sind, und besonders solche Aenderungen, wie sie vom Bank-Ausschusse vorgeschlagen wurden, reiflich überlegt werden müssen,, hat die Minorität des Bank-Ausschusses beschlossen, zu beantragen, dass der III. Congress von den verlesenen Aenderungen der Statuten bloss Kenntnis nehmen soll, und dass er das Actions-Comite beauftrage, über diese Aenderungen sich mit Rechtskundigen zu besprechen und alsdann diese Aenderungen für den nächsten Congress auf die Tagesordnung zu setzen. Vors. Dr. Herz!: Nur müssen wir bemerken, dass es keineswegs die Schuld des Aufsichtsrathes oder des Actions-Comites ist, dass diese Aenderungen erst jetzt vorkommen. Es wurde im allgemeinen die Aufforderung erlassen, die gewünschten Aenderungen rechtzeitig mitzutheilen, damit wir sie studieren können. Einigemale ist das geschehen,, und es wurde das, was wir bekommen haben, immer aufgeai beitet. Die Aenderungen, die der Ausschuss jetzt ausgearbeitet hat, werden wir selbstverständlich in der aufmerksamsten Weise berücksichtigen, aber ein Mandat anzunehmen, dass wir diese Aenderungen auch durchführen, sind wir nicht in der Lage, weil wir diese Aenderungen erst studiei en müssen. Wir können nach einmaligem Hören unmöglich sagen, ob wir das alles übernehmen können. Del. Schenkin (spricht rassisch).

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