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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 32

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 32 (sequence 32)
Language
German, English, Hebrew
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der Aufopferungsfähigkeit unserer Mitarbeiter erhalten, dass wir an einen Misserfolg nicht glauben konnten — und wir haben Recht behalten. (Bravo! Bravo!) Trotz der Machenschaften unserer offenen und geheimen Gegner, trotz der Unterstellungen, Fälschungen, Lügen und Anfeindungen der jüdischen Anti-Zionisten-Presse— von der nicht jüdischenPresse blieben wir unbehelligt — und selbst trotz der offenen und versteckten Quertreibereien von Leuten, die sich den Namen von „Zionisten" beilegen, ist das Resultat als ein glänzendes zu bezeichnen. (Beifall.) Die massenhafte Betheiligung an der Subscription in allen Gegenden der Welt hat gezeigt, dass unsere Sache im Volke wurzelt. Wenn sich trotz aller oberwähnten Hindernisse auf den Ruf eines Aufsichtsrathes von Akademikern, die sich nie im Leben mit Bankgeschäften befassten, 100.000 Subscribenten meldeten, wenn die an Erfahrung reichen Londoner-Auditoren verwundert den Ausspruch thaten, dies sei einzig dastehend in der Geschichte der Bankgründungen, wenn Personen, die bona fide die Einleitung der Subscription als lächerlich bekämpften, sich jetzt zur Mitwirkung melden, dürfen wir wohl mit Recht die Kraftprobe als gelungen bezeichnen. (Beifall und Händeklatschen.) Gestärkt durch diesen Erfolg hoffen wir mit Zuversicht, dass das übrige Capital zwar nicht mehr im Wege der Subscription, aber durch den Verkauf von Inhabershares in nicht zu langer Zeit aufgebracht werden wird. Ein schwer zu lösendes Problem war es, wie die Aufsicht des Gongresses über die Bank zu sichern sei, da weder der Gongress noch das von demselben eingesetzte Actions-Comite eine juristische Körperschaft im Sinne der englischen Gesetze sind. Nachdem alle Factoren und insbesondere das grosse Actions- Comite in seiner Sitzung im Jänner d. J. die Frage reiflich erwogen hatten, wurden zwei Auskunftsmittel hiefür gefunden: 1. Es wurde im Statut bestimmt, dass das Directorium die Geschäfte im Sinne der vom Aufsichtsrathe erhaltenen Instructionen führen müsse, und von bestimmten, die zionistischen Ziele tangierenden Geschäften festgesetzt, dass sie ohne vorherige besondere Zustimmung des Aufsichtsrathes nicht unternommen werden können. Ausserdem wurde dem Aufsichtsrathe nicht allein die Oberaufsicht über alle Geschäfte und Angelegenheiten der Gesellschaft vorbehalten, sondern ihm auch erforderlichenfalls selbstthätiges Eingreifen eingeräumt. Es wurde bestimmt, dass die Anzahl der Mitglieder des Aufsichtsrathes von 20—100 betragen könne. Als erster Aufsichtsrath wurden 20 Mitglieder des vom Congresse eingesetzten Actionst Comites im Statut aufgenommen und zwischen jedem einzelnen Mitgliede dieses Aufsichtsrathes einerseits und dem ganzen Aufsichts-

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