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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1898-01-01 · 2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898 · p. Seite 194

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898
Date
1898-01-01
Page
Seite 194 (sequence 194)
Language
German, English, Hebrew
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- 194 — gibt auch bessere Elemente, die zu viel geringerem Einfluss gelangen als die schlechteren Elemente. Im allgemeinen aber ist das, was ich über das System der Administration hier ausgeführt habe, den Thatsachen entsprechend. Sollte Herr Bambus und andere sich damit nicht begnügen, so werden wir ihm ganze Listen, die uns vor unserer Abreise von Nicht-Zionisten seitens Personen, die dem Zionismus abgeneigt sind, zur Verfügung gestellt wurden, in kürzester Zeit zur Verfügung stellen. Die Listen werden allerdings den Beweis führen, dass dasjenige Protectionssystem, von dem ich gesprochen habe, in der höchsten Blüte in Palästina, sogar noch im letzten Jahre gestanden ist. Was dann einzelne andere Aeusserungen betrifft, werde ich auf dieselben nur ganz kurz zurückkommen. Nur noch ein Wort möchte ich Herrn Pineles sagen. Derselbe behauptete, alle Golonisten von Rosch-Pina und Samarin seien mit ihrem Lose zufrieden. Eine solche Traurigkeit und Unzufriedenheit, wie gegenwärtig in Rosch-Pina herrscht, ist schwer sich vorzustellen. In Samarin allerdings nicht. Ich habe auch nicht gesagt, alle, sondern 80—90%. Und am meisten sind die unabhängigen Colonisten empört über das Treiben gegenüber den abhängigen Golonisten. Da will ich nur einen Zug anführen, der etwas von Bedeutung ist. Es gibt eine Zeitschrift, die heisst Haschloa. Dieselbe bekämpft den politischen Zionismus im Verlaufe des letzten Jahres unaufhörlich. In dieser Zeitschrift erscheinen Aufsätze über die Verhältnisse in Palästina. Wer diese Aufsätze durchgelesen hat, wird sich überzeugen, dass zum grössteu Theile die düsteren Seiten, die ich angeführt habe, dort ebenfalls angekündigt sind in etwas verhüllter Form, so dass ich also nichts Neues gesagt habe. Ich glaube, auch in diesem Saale wissen sehr viele, dass das, was ich gesagt habe, keine Neuigkeit ist. Ich bringe keine Neuigkeiten. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Aber diese Thatsachen müssen angeführt werden. Wenn ich den Zustand der Colonisten als unsicher bezeichnet habe und auch andere Verhältnisse anführte, so war das meine Pflicht und Schuldigkeit. Ich habe gesagt, dass der Wein gegenwärtig nicht denjenigen Absatz findet, den er finden sollte. Ich bin absolut ein Freund der Colonisation und der in Palästina bestehenden.Colonien wie Herr Bambus. Ich hoffe auch, dass der Weinabsatz ein grösserer werden wird und die Golonisten zu grösserer Sicherheit gelangen werden. Aber meine Pflicht war es, diese traurigsten Thatsachen zu constatieren. Was das Einwanderungsverbot anbelangt, so ist dasselbe allerdings gesetzlich nicht vorhanden. „Gesetzlich" heisst es „schon seit 13 Jahren nicht", Avie dort in Palästina gesagt wird. Seitdem die neue Form des Zionismus aufgekommen ist, existiert

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