Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 107)
- Language
- German, English, Hebrew
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Mentioned entities
- Hrodna 1× ep/1044655
- Minsk 1× ep/1000754
- Pinsk 1× ep/1045440
- Slonim 1× ep/1000502
- Vilnius 1× ep/1000947
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— 107 — gerechnet. Die officiellen Chalukasummen, welche recht häufig bedeutend gekürzt werden, sind nach den Kolelim folgende : Ich bitte die Damen und Herren, mir es nicht übel zu nehmen, dass ich häufig Zahlen vorbringe, denn nur so kann man eine richtige Vorstellung bekommen. (Zustimmung.) Aschkenasim. Seelen Frcs. Jahresgeld pro Seele Wilna und Samnt...... 2130 23 Slonim . . . ......... 130 23—3S Minsk............ 975 IG Grodno........... 1650 21 Pinsk............ 700 6 Karlin........... 3G5 6 Ghabod (Anhänger einer bestimmten Zaddik's Familie)...... 910 33 Weissrussland........ 650 16 Warschau.......... 1340 26—130 Ssuwalk............ 616 31 Wolhynien ......... 1160 16 Bessarabien......... 180 11 Oesterreich......... 1190 32 Ungarn........... 980 110 Holland und Deutschland ... 170 160 Moldau........... 500 13 Walachei .......... 120 13 Ohne Kolel......... 600 31 Ausserdem sind noch 75 amerikanische Juden, die einen Specialcolel gründen wollen, und 775 aus verschiedenen Ländern, welche die Ghaluka verschmähen. Zusammen 15.216 Seelen. Was die 13.038 sephardischen Juden anbetrifft, so erhalten von ihnen nur sehr wenige, die ärmsten, 3V2 Frcs. per Seele Jahresstütze, während der Löwenantheil für Stadtausgaben und hauptsächlich für Chachamim (officiell 7—55 Frs. per Seele), die „Zier Israels" genannt, verwendet wird. Wenn man bedenkt, dass auch von den 14.441 aschkenasischen Juden, die Stütze erhalten, 4650 (32*2 Percent) eine Jahressubvention von 6—16 Frcs. und 8430 (58 Percent) eine solche von nur 6—23 Frcs. erhalten, so leuchtet es von vornherein ein, dass die sephardischen, wie die aschkenasischen Juden zumallergrösstenTheile darauf angewiesen sind, sich irgen d einen Erwerb zu suchen. Nur die 1150 Seelen aus Ungarn, Holland und Deutschland, welche 110, resp. 160 Frcs. pro Seele Jahressubvention erhalten, und eine Anzahl sephardischer Jachsonim können von der Ghaluka existieren, weil sie noch ausserdem von Wohlthätigkeitsanstalten freie Wohnungen erhalten. Die übrigen Tausende jüdischer Familien befinden sich in einer der-