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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1897-08-31 · Heft 21 (31.8.1897) · p. Seite 6

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
17 (1897)
Issue
Heft 21 (31.8.1897)
Date
1897-08-31
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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GeAerreiMsch-Wg^riMe LHylMn^Zejtung. M. ZI. oänaiüs stM-Wt^ HrmMw^chen HeWrkte MW die/HulW- - W. MdW r7 -Ms/.Rath7 V og cHHo sy^er unter MhMlg 'Hzs^Biee-^MdMÄl^HEess^uWth^ Kr. H.; KÄH n/die VeiWtet^der EhewMKädischch der Bethäüsüereine, SrcreM//Wr.^TH. Lindem itv׳;£ w.? Nachdem Mrv -Cantdr Kchj^ süm g.e/r. - die:?übliche. DrauP-PMnG : mit ׳ dem CH or- DW0M^e!xecüÜLt Haste, hielt- :Herr Öberrabbm er Kr. Güd-e- .MHAN/WItt^Wrede'üy-Mmen,der HemeiHe nnd zeichnete in ergreifenden' Wgrten Mr'CHrakter/das Leben und WWn des ^erstoÄMn7^Sv!mnü wiWete Räbbinei/Dr: Jönü^^an'W^ö^lf^ -H'em- Heimgegangenen!Rvllegen rührende Worte des Abschiedes.? ZM: MdA. sich, an ^Hmins von. Bülow'D Priesen stuH:KchristM" "<0e}n Ehre!)- i rettuW' Meyerbeer's,hat ' im Hager' der Eagyerianer unliebsames A^sMn'gynaMi ^a^ieWerUnglimpfUng des Hauptbegründers der ^großen /DpG" / MentlA) ünter^Fachkreisen ohne Unter-! schied des musikalischMrGlMbeqZ.^zum׳: wenig guten -Ton :ge-: HW, so M Hie Ws..hem Jahre 187,7 stampleude/,Stelle citiit:; /Wenn nchl.Hber gW.7.. Meister Giacomy als ״überwundener! Drache" niederposaunt "wird und sich׳ die auf ^seine Erfolge- -NeOischewPhgmäen der ״Jetztzeit" hiebei auf die ׳olympischen! Grechheiten/zuMerüfM/ Wagen/ die Robert:Schumann-vor M,! WchardMagner-vor Io,Jahren gegen den vermeinsticheil Anti-! Wist gkschleudert haben, :so ist Hiergegen einfach zu. erwideW:! ^ilAnöä. irävtr llovi,' Löst Wcch dovi/ TSchumainl verstand von i ״LDet geWe soviel,alsRossini vorder..Shmphonie; Wagner: "begienAMne Ungerechtigkeitein mit mehr- Bewusstsein, /vermag:;edvch MtschvlWt zu werden ׳chMch;..ch'i.e^Htten-/GeseH--des ״MmpsG Ms Kaschl^/ - \ 71,7//':;;7. , 7 . Herr.R.a u s n itz, unser langjähriger .R?aniter/"der am'15- August eiMm-HrÄEöllen 'Rufe"ÄsWe1ter- Cantor mach/Güblonz folgte/ vahnl am Schabbös׳ Nachamu -durch eine tief empfimdene Ansprache Abschied von seiner'Ge-- Ineirche. -Die: Herzlichkeit, mit der sich jedermann von Herrn .Raus uitz verabschiedetezeugte von der ׳großen Beliebtheit, Wen sich.dieser. Michteifrige Functionär allseitig erfreute. Die " Segenswünsche aller begleiteten, ihn in seinen neuen Wirkungskreis. ProWrrtzl Herr Eantor Jsidör'Bnnimöwitsch aus Wien hielt Samstag, den 14. August hier einen Probevortrag •;luib wurde, da er mit seiner prachtvollen Stimme und seinem drjllantens Vortrag auKeropdentlichen Beifall errang׳ einstimmig, zum Obercantorgewählt. -So ist.es. der Gemeinde endlich gelungen, die nach dem'Tode des Unvergesslichen Obercantors Epstein vacänte'Utelle mit einem tüchtigen Nachfolger zu besetzen, und es wäre zu wiinschen, dass auch die Rabbinatsstelle, mcht/Mhü/lMge unbeiM.,bleibt^, : - : / : - - . / MsLU;. Herr. HaWner Dr. Hoff, Sohn des seligen: Rabbiners Dr... Hoff in Proßnitz, wurde als Rabbiner in! ' Bisenz acceptirt und" wird seine Stelle, am 1. September autreten.: BrnvMMu. Herr Siegfiied Grünberger aus Budweis,?ein Sohn des seligen Obercantors Grünberger in Prerau, ,Mrde nach abgehaltenem Probevertrage einstimmig als Cantor in Beneschau bei Prag acceptirt. DMrürMr. Herr Cantor B. W/Strocke aus PrzeiHst würde hier einstimmig als Obercautor gewählt.' Derselbe tritt am 17 S^kemberWuen- Pösten an/ daam 8. Septemberdie Einweihung des, HMerbUnten Tempels stattfinden wird. . .! Nerlin/WDas ,Ministerialblatt für die innere Verwaltung" enthält jn f seiner ileMn^^dünmer eine Verfügung des! Ministers des Innern,/ welche einige' Erleichterungeil für den 2'WMzveÄehrr'Mt'Hüssland' b'ckaUntgibt. Der Ministermacht HWüs^ aüfmeMam, dass vereinzelt bei den: russischen GrenzchHörden die/ Neigung ׳bemerkt sei, ׳deutsche Juden, die mit' '׳Wrenzkarien versehew Warenvon dem -Aebeüritt!-' üäch Russland MMchlleßen. Dieses- Hestreben seibei Mn--Vechändlungen// die Hur7/WlWterüug7 des/ GrenMEeMZUgeführt hüben, nichtHir -'^EM-^gMmmM/öWeÄ-M /rülhsM! ״erscheinet müsste) i-den -MegenfiaUd LbMäupt "'nicht? MberiWen: / Der MiniW Weist MdessW ^!eHMj^rungspxasidentewiiN^ s? W1/Mj7--stchIWuHep °׳Mnt«BchtetMlHMen,:Hb eWH' M ZiMlst^ der lUlssische Grundsatz! des Ausschlusses.-^erx.deuM!LN^Jud>«Ufvom^LMMverkehr in'der bisherigen Weise zur AusWrung' gebracht wird. Sollte eine prastdenten״ ׳auch den׳Zweck hat/ ״׳meornsfischeUWehötden ' auf den ''Gegenstand--- aufmerksamzü- «machen - stüdGtznE'^MÄW'M vielleicht?M!-amMcher׳F0Mnicht thMWjst-/ zu/zeigen/ dhss - die?preußische- Hegierung.W1$WMsWM-MsM behchden> lstcht.billigen.faW-/ ' 7 7 C^^ÄHr.^Mie Stteitfra^^WMftigt: jetzt deÜ OWräth der 'JsräMen. ׳EW'JuMratH^aW'lvWHoMMest^ is^iü der G'emeinde-"L., ׳wv:einer seiner Sohne׳WöhnH gestocheü'lunÄ auf dem jüdischE Friedhose Verstorbenen: richtete später an den Synagogenrath zu; wohin sie׳ nach dem Tode ihres'-'GMeii "übrrstedel-L׳:marr׳ das Gesuch, ihr׳ die MederausgMyna/HM/MWl7/zÜ/gestaste1U/M.H wegen der weiten EmfMiüMches ^istWlitischens-AEWeß 'hje Leiche auf dem^ allgemeineil FrNhyf'eMisedn77mö.chte.״ Thatsächlich ist die Entfernung. znm "israelischen. kaum größer als zum allgemeinenELiedhof.7MerMflM: GWWljpchM>Gesuch dtzrftelyohhZarj^ zu:süchen.Heiy, .,HD deö/SMM d^Wejuch- ' stellexin, Wl/ Arzt,. msttlerMle. zur ''kaHolischen Jirch.e Mertreten; ist.'1' Die zuständige ' lsraMtische ^'Behör^e ''lDire'l Gesetz pure J1riß, weil seine Gewährung hfvify^mcht r4'ei11 jüdischen Religionsgesetze: verträgt.!Was-lgroßherzogliche-BezWamt^ hat)/jedoch! geglaubt,, dem von Mm׳D^aM׳.dMHsrgeüten , erlassenen-.Pechov!ein elltfchßid.Wbes,Meü)icht/ lstchi?' bestes, zu fyMl uph/chellte W.MsuMeÜerjy,mch/))D.MemHoH1chd^ nich'ts im Wege 'stehe. Seine^ZuschüdlgM zU׳'diW EiHDkW^ KeglchndetH-düHWeziiMW-öümE dässweil eineMechtsno'rm, ׳ Welche: etwa? die/ Verwaltüngsgerichte /-^für zuställdig! - erklären würde,, nicht bestehe, :_> die -StreWgkeiL .aber7Meif.e.llos:-öffMlich- Hechtlicher. / Vatuo,/sei, - ״nach :'gllgMeinerl/,.Gxyntzsßtzer!,^/ Hüs MezrrksDE/'M Verwaltuygshehörde csts'zur EntMeiWiL bWfeil ' ‘CT'NßV* der Austrag dex/Sache/zlpMen:/der DeUchsteWM üild/ Ver israelitischev WeHoHgemeinhe>.-Hdch7!Hettlgeordneten?MeM -vorbehalten bleibe,'als. w,elcher^ dieAeMioer.de׳' W/Hä.^^.ern/Dber-- räth ׳ Vorgesetzte׳ Ministerium׳der 'Jiistiz. des' Eültils liiiHHütet׳- richtes in Betracht kommen wird. -'■•-/׳? •׳׳■״ ׳ Sofis/ Große Reberschwemmungen häbeni in! den' letzten . Wochen Ungarn/ Numänienunddie Balkanh alb in fei heimgtzs licht. In, Bulgarien - spar - die .-Poth,׳Wr.,.?gro.ß/7-- imtzlelDch./?fli.üMll' Widdin, Schumla, ,Pravahy. . mitgenommen - /es. sind auch' 'viele Menschenleben' zu beklagen. ' J11 Schumla ist'/di's'lKnnbeüfchlM ' der- Alliance ׳von -b'eül- StrE 'nüs^sö'r'ttzWssenWjWKUsls^danach - kann??mall sich;.eine:׳VvLfMUng ׳-^vüEkr״GeWM-dW׳Wi^asM machen. An Adrianopel ist -das׳- JudeWMWx das7'vlf77der , Maritza liegt,, überschwemmt worden; kleinere Häuser wurden,mit , fortgeschwenlmt', nahezu 500 Familien sind,.im. größten/Elend. Neiv-Hoüfi.' Dieses Jahr fand die ainerikaiiische'Räbbiner- ׳- Cvnferenz - -in 'Moätr^al,ייoüf englischem1 Mbiete-׳'stäM^S'eine Hoheit Sir C h-ap?l ar, Gouverneurder Provinz O-üebeck, der Repräsentant der Königin,. erschien -mit-seiilen;höchsten/Beamteil und .Adjutantenmit.dem. Stern seines/ Dntes. und.' dem. DrMn . seiner hohen Würde aüf der. Brust, ganz'.' nach.Hen 'RegÄEWr ' englischen EtiäMte,'''Äls der' Odsäng 'verklüngen'üüd das Gebet ״ gesprochenj ׳war/ 'erhob: sich; der- Gouverneur׳ der PjMüE/^- . Mer AMW sind? auf :den hohen?Staatsmann gerichtet:׳—'?und mitkräftiger/ deutlicher^. und>wohlklingender SIimM-'sYycht/er zunr- Präsidenten und dann ,zu. den. Mitgliedern^ der..kCo,nfexenz ein 'HAKches/MiMPMu/'-'iüt/.Mmvn der/ihm anvEauten ׳Piov.inz"'Qüebeck und fühtt dann ׳^in/einem'' Mome goldener "ÜnVergesslicherWorte aüZj E erMd׳׳cUeMitbürgeOsichPeuen, :!dass?die LConferenz -dieses Länd׳/uüd diese Stadt׳üfmL-s.iMr /SMenw.art che.ehxt-und.äh.W.׳ Hie!/ G/esegenheit gßb.otM.jst,;?Mesem Körper und dem jüdischen Glauben,-^.D-Entgelt. achtung nussprechen.zu fönnelü Enz. U' demselbell TonAprstchen ׳ipäch öMdWHGbüveWü^'WMere^ stiner^oHn WMten und ^dW^HeWuMä^or"Äer^Städ8-׳MMea65.MW.-veÄWMi 7äüf ihren Sitzen, bis die HrMnungß5CeWnpnie^ ^WHs^^ud'׳die Versammlung für diesen Abend HeschwHn lpar.^^

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