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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1897-08-31 · Heft 21 (31.8.1897) · p. Seite 7

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
17 (1897)
Issue
Heft 21 (31.8.1897)
Date
1897-08-31
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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fe. 21 DesterreichifcMttngarifc^e Lantoren-Ieitung. Sette-7 '׳-'l^»HLMW^M^f-do»MÜMntorMa^GolMüwN-SteiUamanger, i sür Ehür,Drgel.WMaut'örsoto^SPli! Eine wahrhaft getungen^Uompysttiou, | die jedem Cantor, mag: er?m;t großem Chore oder.;gapz qllein,fungiexey 'w'ckhrhÄft MgteiftM Wd ^er^ erhabenen-Heiev h'es Lasses entsprechentz. Die MvichrdMhD bedarf Äbrig enL-kemer! Ammpfehlüng.!Wer sie^liest,! wünscht sie MuchM; Wtzen. -n-> ©.b.־©antQr3U L^eb p v ics, Moor.: Ordnungs- Mth AnMnds-VHr!Kt^rlÄbr ^1ebsi״nro7rcrtlichem Berichterstatttt-zwischen--Eksem'ünb Lehrern Jföt israelitische Volksnnd^RMgilynHschMn^!Mch>. biblischen, talmudischen und pädagogischen Quellkn^d'erMstwbn ZMel Sittger) Religionsprofessor in Szt.-A.-Ujhcly. Dieses Büchlein,32 ׳! Seiten stark, enthält alle Pflichten, welche das Kind :zchiWSMdäfHneScrSchülbesucheK:-wie! änch!!Uachherim! Leben -kennen muß; es Wchdgher quchj Aux hLusstchen Lectüre für die Kinder unb. ebenso für brx iWnl^,^^W>^E^WMln^De^H^der^te -Dutzste^Men. -Svdlern'/!üMl-8ePSül^.werdW׳ Verfasse^. > *׳ •־!für -Exemplare' gratis gesandt vom Msek ÄsöeÜoNü Don 'Dr. 'J^׳'K ohn,; Wabhw^er -in-.Jnowrä-zloch^^Hest Mll.Mpppelauer,^Merlin. -Mir khnnen ׳wiesd' Pr'i^rgten--iv^en ihrer.Mlichten Kürze -trotz '׳mancherMängel unseren Herren Collcgen b.epyrs epipsehlen. ״Im HintKWMS." Grzählung von M. Büßgang, Kalken au. (Fortsetzung.), Y Machdruck verboten. יל;; ü f s SöHrugt'Äietel^ mehr Ils )Mn Jahr, z sülche - Empfindüttgen ׳ mit siKcheW:,. LieMeMlUDnnHxeAHexzen,veruxsachten. - «M.ützeA«W.eWKM..st^M. diefeNeWng:inlhrem Herzen j zu tobten, vergeblich -hielt He sich^den Schmerz vor'Äugen, den; sie mit dieser unseligen. Leidenschaft ihrem Pater bereiten könne; MerMäEps wÄ ^iWoM. ׳Die Liebe fln^ktb sich'Wirer tiefer: M MHeU'W.M fgyUe sich .gUMrch -und stolz 'zugleich', von! Ä MMAMaÜneMlM zü Äerden. Aber ft wehr Me jungen LeMH^e^Liebe. geheim halten mußten, umsomehr gestbiltet'e'sie! sich zur LeidenAaft, die sie nicht mehr im Stande waren, zu! beherrschen. ׳ — NnqMhr^emeMierMstunder vom-'Dorfe.entfernt befand stch. ein i altes, baufälliges Gebäude, das nnt fernen, verfallenen! Ärauern und schadhaften Ziegeln yNnmehr.: einer Ruine glich! uiiö allgemein der ״Schüttboden" ״genänist Mürße, Hinter dem-. "se'Men Vefänd sichein Mesches "sich weit bis zur, vorüMMeicheU.'Länosiräße hmzög,׳ die.-' zum Dorfe führte. . ..? - Ursprünglich diente dieses Gebäude 'denDorfbewohnern zur^ Aufbewahrung von Getreidevorräthen 'für ÄMstelle Miß-? er'llten öder Hungersnoth, Später, als man voü dieser Ein- 'AchKW abkam-, Wurde ׳ddsfelbe, -da man es zu einem anderen! Zweckcmicht vörwendenrkonnte, vernachlässigt und gieng immer? n1ehr"selnem Verfalle entgegen. 4׳ ל!HWr Wi MerglWiWnLDrtsbeWAHnerlrMätte "sich nach! )Me'tr. Wh " sö ,wWe M rm DünMu seiner in . die ׳Nähe desselben. Hier glaubten!"Me! --Liebenden -ein verschwiegenes Asyl gefunden zu haben. v> ,, . . ..Eines Abends, als die Dunkelheit bereits eingetreten war! miteinander sprachen,ל gewährten: sie-M-Eifer-nichtt^Mt eistMmrn 'seit- -einer geraumen ׳WeihgÄinter,einem Baumbestand und. mit flammenden BliM ihrMMzu vLßhen schiein י ל' , יי MLwMSichitzxr^Mßherr^,d-r,,.M1 tzMz-MKbqK». Dorfe spat heiMkehrend.- den Steg? duzch Mfl,Malo,,chMützie; -MerMWörftzn Mangen,.. HK,.sö Willkürlich Zeuge .ahres^MMWUjwMe,. Dle-gUMschemücheLknstegüng aber, tu der M Me Mlden^Kfanden, das eifrige Znnegefprach der- WdML^Mß.vdas Zusammentreffen dieser jungen leioei^. Pg1etJWCu:UJ». _ uu|i■,tm» ')W|ummc»nc||cu U1c|ct ^uuycu, ersten .. - •:!.־• : : ׳־ v. Plötzlich stieg der Vollmond auf und Gietele gewahrte zu. ihrem Schrecken ihren Vater und stieß, einen leisen Schrei Drbor, aber schön ständ Röfetihsikn War Ipii:: 1 Er war todtenbleich rnrd starrte die BeWN kayge an, ohne indessen ein Würt herwürbrinsten M Mnein ׳Edr Zug schwerer Entkäu'fchnng und' ilNfäArcher Münklmg shiegekte 'M in seinem'Gesichte, ülch das hWge 'W.ogeld Mner Bnrst n'WeH feine tiefe Erregung. GketeleDlMe,Mhenh 'dld HSMe Nhh 'ki'eß sich auf die .Knie!nieder vor 'ihrem erMstnmteN Mter, inoefsen der Graf, mit /^fühlem ^Gesichte wörtkös dästilird.'' Möfenheim-erhob'drohend seine Hand, und indem er mit derselbengeKn die Richtung des Schlosses zeigte, schrie er mit bebender ׳Stimme Gietele au: ״Geh' heim. Du gottvergessene Tochter, ichlMrd.e"Dich schon Zucht lMenM . . , s, ' ־ /tnu Einen flehenden Blick aus ihren . Va'tkrsrichMnd,' MhM׳'sich das ungUcklichL Mädchen, zrtternh/',M'/gaÜM-Ae!hk.:W?t.ÄlWS. Die wagte' dem fiirchtbär erSrpten Baten nicht zu! widersprechen. Hieraus'׳wendete sich dir GutsMrr 'chr den׳ noch-MMr stumm stehenden"jungen: Mayn. unb .hMiEs.Wir Vertrauen schmähM WWaücht^flr^W.Me.WM'mMHaiA schlichen, M das /Mr^-mMr jTochülr znKehlen. Weiß Gott, ich habe Sie wie einen Sohn gGebt^ -Mnn abev.MWen Sie eingesehen?chaben, dass > Sie -aüf nteinetN. 'Güte״׳ nichts mehr׳ zst suchen haben." ׳ ״ , ׳ - .!:. : . : D . Dähreud NöfenWlm^dkeses -sprach, .!erwachte endlich Herr v. Bokovsti aus, seiner Betäubung, fit der er sich bis dahin -befunden hätte. Er verwünschte innerlich!seine..Feighest-und wkMte muthig dem Gutsherrn!seine Liebe z»r Gietele offen bekennen und deren Hand von ihm fordern. Möge dann was Wner geschehen. Allem kaum hatte er einige Worte.gesprochen, da waiidte ihm der Gutsherr verächtlich Heu Rücken'.uü^'-Amg. Der junge Mann blieb e wie vernichtet noch lange am selben Flecke. Sein Gesicht verzerrte sich schmerzlich, seine Hände 'ballten sich krampfhaft zusammen und Thränen des Zornes traten ihm aus den Augen. Eine solche Demüthigung wurde ihm noch nie zutheil. Einige Stunden lief er noch rathlos. herum, und als er spät heimkehrte, verbrachte er ängekleidet und von schauderhaften Gedanken gefoltert die ganze Nacht, Aber auch Rosenheim süchte vergebens den Schlaf, irls Linderung seines tiefempfundenen Schmerzes. Er hatte einen argen Auftritt mit Gietelen gehabt. Sie hatte, trotz des Zornes, Mit deck, er ihr gedroht, flst evkläiü, lieber sterben, als von Hern v. Bokovski lassen, zu wolleü. Und der Ton, mit dem sie dieses aussprach, belehrte ihn zur Genüge, dass ihre Liebe Zu. diesem nicht die plötzliche AH- . Wallung eines Angenblickes, sondern eine längst gehegte, tiäfempfundene und unumstößliche, sei. Er liebte feine Gietele so sehr, mrd es wahr ihm ein. halb richrendes und halb schmerzliches Gefühl, dass ihr Herz M einem Manne zugewandt hatte.; von welchem ihn, sowohl fat Glauben, als auch in der Lebe'nsstellung eine so große Klckft trennte. Ein heftiges Stöhnen entrang..sich seiner Brust, als er seiner einst so schönen und gefeierten, und nun so tief Unglücklichen Schwester .gedachte, die.,eine Pente. ihrer ^Leidenschaft geworden'und durch die Mißhandlung ihres 'Gatten'zum Wahn- 'sinn gettieben -wurde. Ein Heftiges Zittern durchMeM feinen -Körper und heiß Ärang ihm Äas Wkut znM Kopfe; ׳Her ׳dem Gedanken, dass ein ähnliches Schicksal vielleicht ׳auch!feiner heißgeliebten Tochter bevorstehe. Cs war dies ein bedrückendes MfiM,. das -ihm das-Herz Kusämmetrzuschnüren drohte, 'wenn er daran büchte, wie hartÄas!Schicksal seine -Familie verfolge.' (Schluss folgt.) ' W K rvMWr ÄM i der rrrckMnÄsrn AbonnrnwnW^eMäAv.

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