Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 17 (1897)
- Issue
- Heft 21 (31.8.1897)
- Date
- 1897-08-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2. GesterMHjM-ungariMe Lantoren-Aeitung. srz.. $1 ד5־ר<45 wDhMWeil WMßlW Krön- §er alle . - KörtzMWstMG aHKZeMKüßMVehMUHnW^AdWMn , ״ .- ---**-- - d **. ^-׳״-״- - ' festen ÄVzllen/.W Dasein'menschenwürdiger und.ihre^Zuklmst Mgtose׳''^fibii ■?ftiiAF1'־i -fi1»t '•,.P&nVoit -9(74ר fn 11 n 'iävvtti,1 oife^Vrm•^ ländMKMerreichs einerseits und anderseits zwischen Oesterreich und Ungarn herrscht ein so lebhafter Anstausch des Beamten- MateMM/dass es den Gemeinden jederzeit leicht wird׳/ ^iHrdn DWäE'M/CHWMMtkd außerhalb,PöhmenF, jur Decken. und. hiedurch den Widerstand ׳ Jener M LrechW) Lie ׳'siH ' 'im Derweintstcheu Schutze Ws Löhmischen Vereines ihren ForhermMn nicht fügen wollen. Hoch ein gewichtiges Moment ist hiebei iu Betracht zu ziehen. Was geschieht ׳mit jenen Cultusbeamten, - die, wie es '^WMch..V0rtzMit, WnMöhmen- .in eine mährische, schlesische, Psterveichische oder Ängarische Gemeinde berufen werden f Müssen sie bei dem eventuellen Stellenwechsel aus dem böhmischen Bereiuex.. Austreteu, ^-dann.«zicht.^der ״MustNtt^ ZUM.Mildesten,, materielle Verluste nach sich; können sie'aber auch außerhalb Böhmens im Vereine verbleiben, daun ist nicht einzusehen, warum nicht gleich vom Anfang au oer von uns vertretene״ Stmidpüukt■־: Aceeptirt >:■ W.ir-^HdM-.We^DrMüsatM; smMtliche LMustzeümteri Qeswrxeichs umsMeu . soll. In: Anhetracht des ' stMgen-Beamtenwechsels ist,auch LerHunkt,5-Wr Präger Tagesi MdituttgÄ eur Ding, :der .Unmöglichkeit^ Dieser Punkt startet: ^StrMgkesten:MischenMemeindM und Beamten unterliegendem DchiMgerichte des Memeindebustdes." Ist, hiemit Wr, böhmische Genmudebund -gemeint,, daun -mMMKiohl/berechtjgte-LWifel daricher auffteigeM,dass eine Hemeinde :!außerhalb -Böhmens jn einem Streite, mit Wem, dem böhmischem Vereine .angehörenden Beamten die Competenz jenes Schiedsgerichtes,׳anerkennen wird.; wenü Mer der MgememeDememdebund gemeint, ist, , so , Hleiht wieder die Frage unbeantwortet, warum man die einheitliche OiHamsMon - dex Gemeinden: als ein. höheresMvrum anerkennt auch:.lgleichzätig?durch Gründung eines, sKronlandsvereines die gleiche.; Organisation - der Cultusb earyten, unmöglich mach t; Äuß diesW; uuj> :]anbereni iij der österr.-ungar. Tantoren- :Zeitung!!schon, Mederholt erörterteil Grund en müssen; »,«!, nach wie vpr W Ansicht vertzeten/ düssMe Lgge-Hey jüdischen Culttlsbeamten -nur daumrine beffeke werden ^kann,! Menu ihre Interessen?Me! einheitliche , Vertretung finden:muh die, Lerustichej?Organi- Hation! nicht Aus. einzelrm Grönländer! beschränkt- - Hleibt. Alle, gen e Momentewelche die Nothwendigkeit .einer Vereinigung sümmt- Ocher MltnsLeamlen -in Böhmen:bedingen,. sprechen..in noch höherem Maße!: dafür, dass diese Sglidaritäh sich.; auch auf. alle MÜNgen KrÄlläuder -erstrecken muß,-Md -was Mr Böhmen durchführbstr, erscheint, /Wird-/W0hl;.-<wch:7,Kr-׳MWMesterreich nicht Unmöglich sein. Wr! betonen Mer-hiebei. Ausdrücklich, - dass wir auch An j Misere Mollegeu -in? Ungarn eineii -?engeren Mnschlnss suchen .!müssen^!denn,Hiestz! und? jenseits,Wr! -/Leitha-Wem Mir smter dem gleichen Herhältnißen.-und! leiWn?.Muter/ /demselben Mrucke, Und solange der rege Wechsel zwischen Hüben und. drüben staltsmdch, )Müssen wir; soweit,eine Jnteressengememschast besteht, kreu MdiWstMsiWuenHaLteu.^ :.--7 .-!! -!!- .-l!:!:Soll: Mer ^Moas- :Großes, -nndiKeWutegdes! MHasten MLrWn- 'j dayn muß, M - der ׳Ngefley. Zrntiativ e :e-iMpriugen: ustd muf«gE MMberuhen. :Mas «Mrufeir ^der MHprWnj.Wd MemMdMkdMch. WnUMßNLWM MttschxistM, Mhm. M^lWMj ^sptieWchm-Gnde. -M!d Alle Mühe, dieser. Richtung MmvendakZwmDej -War eine.-,-nutzlose KMchyWchWg Mu ^jtzzchd Geld. Die Gesaimntheit der Cultusbeamten ist eine imponirende aufWM richten wir noch einmal an alle jüdischen Cultusbeamten die ernste Aufforderung, die Kräfte nicht durch Neugründung kleiner Vereine zu zersplittern, sondern zu einem:sgroßen, die.gesammte Monarchie umfassenden Verbände zusanunen/.zu treten und durch den Einstuss desselben die 'trostlosen Zustände in unseren Reihen zw Perhestern. Sollte es jedoch nicht gelingen, durch diesen Appell die G^esammtheit. der Cultusbeamten zur besseren 'Erkenntnis -zu Ibringen, 'dann mögen wenigstens unsere engeren Berüssgenossen, die Cantoren, sich nicht zum Anschluss an neue, -engbe'grrnzle Vereine, verleiten lassen und sich daran erinnern, dass wir eine Vereinigung besitzen, die jederzeit bereit war, die Interessen der Eolleqen dies-, und senstits der Leitha,zu vertretemund. die auch .weiterhin, ohne den freien Ausblick durch LandesgrenZen sich beschränken zu lassen, das Banner der Collegialilät hoch- Halten "wird. , Apr: die angeführten Gesichtspunkte in, erstem, Gedankenaüstaüsche "eingehend zu Hesstrechen, 'HÄlten lvir es aber sür 'unb^dm'gt>nöthwendig^ dass in nicht -allzuferüer.Zeit!ein ׳-/ä l l g e-!Me-im eD E-ü)l:twsd?e-a m!t ewtag - -oder eventutzll ein a'l lg:e- -m e i'n'e r C a n t o r e n t a g ׳nach Wien einberüfen::werde, .und indem wir für die׳ uöthigen!Vorbereitungen die Spalten dieses Mattes-gerne zür Verfügung :stellen,!sprechen wir den Wunsch Bus, dAss die'jüdischen׳ Cultusbramten, dem Beispiele der CultM- -g'ememden folgend, -endlich "eine; Einigung suchen und stitdön mögen. '׳---- ’ : ' - : —^y.' Gesammelt und züsammengestellt von Abraham Eisc nst a dt, Cantor der jüdischen Gemeinde zu''Berlin.' Besprochen von Obercantor Josef-Singer in Wien. .-5,, .-- -Gelegentlich eines-Aufrufes von7hochachtbarer Seite-behufs Sammlung möglichst aller /vorhandenen! altsynagogalen Gesänge, u m: d i׳e selb e n d e r. V?e r g-e,fs em-h o-i tz u. en t-r-e.i.ß-e y,- serläubten:-wir7-uns, darauf -.Hinzuweiseu-, - dass dje.-sErhMuW .und miusika.lische- Ehrenrettung der >jüdischen Melodie keineswegs durch ,eine einfache ׳Sammlung- : als vielmehr durch -. Ausstellung eines Gradmessers - für ׳ die musiktheoretische Beurtheilung: der- :selben? :zustande, gebracht werdenkönnte^. Än: der:-Hand -dieses Gradmessers soll das -Echte-Dom Unechten,- geschieden, soll :sogar?-dem nichtjüdischen:?Musiker - ermöglicht!wexden-7 . eine?wirklich jüdische Melodie anihrenr -eigena-rtigen Tongesüge -und sandereu:!Merkmalen-)!erkennen und,!schätzen M:kert1en:j:Jnsolauge :jedoch -diese-! Aufstellung eines;,Stiles,. nicht erfolgt,. könne,,nur plan- und ziellos--geWthM^uM.-,-gesammelt nud..-mst.Mesem .shstMosew-Beurthesteil, .und Sammelri.. dem.SynagcMengesange schwere,,Wunden Heigebracht -werden., get}ermann, .glauht^stch im : Kesttze ׳eiues Geleitsbriefes/:gewissenMelodien,, Westu - sie., nur ,aus-chergilbtelmHapiere geschrieben.?sinh. Has Dcheiltgeprgge.Ws Wtep. .aufzndxiichen,, und: so: mussten, wir chejspielsweistss Bus. Wr 7Mten.iWienex!.Mustkgusstellung.-erleben, .dass.-lapdläufiMauf eWn; süufzHigzen -NotenregisterEschnebene. Higuuim^. a|0־ von.: ltern i! jMiH-.xschM-Me:g.en ״b M,ßü--u.f,z.e i Lr.geMH o-t.e ü,sHxij t bezüglich^ihres Alters angezweifelt wurden.